Saison 2005/2006
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Saison 2006/2007
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Blitzturnier am 28.07.
beim SVL anlässslich
der Platzeinweihung

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Sportwoche
beim SV Löhnhorst
vom 30.7. bis  4.8.07

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Freundschaftsspiel am 12.08.
SV Lemwerder –
VfL 07 Bremen

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Freundschaftsspiel am 15.08.
SV Lemwerder –
DJK Blumenthal
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DFB-/Lotto-Pokal am 18.08.
SV Lemwerder –
FC Huchting

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Presse-Cup am 22.08.
SV Weser 08 –
SV Lemwerder

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Sandau-Cup
des TSV Meyenburg
am 5.1.2008
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Bremen-Nord-Cup 2008
Ergebnisse/Tabellen
Randnotizen
Presse: DIE NORDDEUTSCHE

Freundschaftsspiel
TuS Elsfleth – SV Lemwerder
am 25.1.08 um 19:30 Uhr
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Presse-Cup
SC Weyhe - SV Lemwerder
am 10.2.08 um 16:00 Uhr
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Presse-Cup
ASV Ihlpohl - SV Lemwerder
am 3.6.08 um 19.45 Uhr
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Saison 2007/2008
Auswärtsspiel
Heimspiel

1. Spieltag am So. 02.09.07 15.00
SV Lemwerder -
Lüssumer TV II

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2.Spieltag am So. 09.09.07 13.15
SC Weyhe II -
SV Lemwerder

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3. Spieltag am So. 16.09.07 15.00
SV Lemwerder -
TS Woltmershausen

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4. Spieltag am Sa. 22.09.07 14.30
OT Bremen II -
SV Lemwerder
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5. Spieltag am So. 30.09.07 15.00
SV Lemwerder -
SV Grohn

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6. Spieltag am So.07.10.07 15.00
SG Marßel -
SV Lemwerder
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7. Spieltag am So. 14.10.07 15.00
SV Lemwerder -
FC Union 60

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8. Spieltag am So. 21.10.07 15.00
Tura Bremen II -
SV Lemwerder

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9. Spieltag am So. 28.10.07 15.00
SV Lemwerder -
ATSV Sebaldsbrück

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10. Spieltag am Sa. 03.11.07 14.30
TSV Hasenbüren -
SV Lemwerder
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Nachholspiel vom 10.11.07
SV Lemwerder -
SG Aumund-Vegesack II

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12. Spieltag am So. 18.11.07 14.00
SV Lemwerder -
TSV Grolland

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13. Spieltag am So. 25.11.07 14.00
Hastedter TSV -
SV Lemwerder
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14. Spieltag am So. 02.12.07 14.00
SV Lemwerder -
SV Türkspor II

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Nachholspiel vom 9.12.07
SV Werder IV
SV Lemwerder
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Winterpause

16. Spieltag am So. 24.02.07 15.00
SV Lemwerder -
SC Weyhe II

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Nachholspiel v.(01.03.08) 21.03.08
TS Woltmershausen -
SV Lemwerder
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18. Spieltag am So. 09.03.08 15.00
SV Lemwerder -
OT Bremen II

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19. Spieltag am So. 16.03.08 15.00
SV Grohn -
SV Lemwerder
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20. Spieltag am So. 30.03.08 15.00
SV Lemwerder -
SG Marßel

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21. Spieltag am Sa. 05.04.08 15.00
FC Union 60 -
SV Lemwerder
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22. Spieltag am So. 13.04.08 15.00
SV Lemwerder -
Tura Bremen II

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23. Spieltag am So. 20.04.08 15.30
ATSV Sebaldsbrück -
SV Lemwerder
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24. Spieltag am So. 27.04.08 15.00
SV Lemwerder -
TSV Hasenbüren

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25. Spieltag am So. 04.05.08 15.00
SG Aumund-Vegesack II -
SV Lemwerder
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26. Spieltag am So. 18.05.08 15.00
TSV Grolland -
SV Lemwerder
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27. Spieltag am So. 25.05.08 15.00
SV Lemwerder -
Hastedter TSV

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28. Spieltag am So. 01.06.08 13.15
SV Türkspor II-
SV Lemwerder
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29. Spieltag am So. 08.06.08 15.00
SV Lemwerder -
SV Werder IV

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Ausführliche
Saison-Bilanz HIER

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Blitzturnier im Sport- und Freizeitzentrum am 28.07.07

Ein zufrieden stellender Saisonauftakt!  

„Dafür, dass wir erst drei Trainingseinheiten absolviert haben, und uns außerdem mit Oliver Horn, Frank Schach und Stephan Claespeter noch drei starke Spieler fehlten, bin ich hochzufrieden“.
Dermaßen bilanzierte Heiko Schröder nach dem Blitzturnier die ersten Vorstellungen seiner neu formierten Truppe. Leider hatte die Mannschaft gegen Landesliga-Aufsteiger FC Oberneuland II einen „Durchhänger“, denn die 0:1 Niederlage kostete letztlich den durchaus erreichbaren Turniersieg.

Die Möglichkeit dafür hatte sich das SVL-Team durch einen überraschenden 1:0 Erfolg im Auftaktspiel gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck erarbeitet. Vor allem Torhüter Thorben Kuhn sorgte in dieser Partie durch mehrere sehenswerte Paraden für Sicherheit in der Abwehr. Auffällig aber auch Libero Pierre Miele, Norman Stamer und Matthias Schulze, die dem Oberligisten nur wenig Raum für ein flüssiges Kombinationsspiel ließen. Nicht zufällig wurde dann auch der entscheidende Treffer über Pierre Miele und Norman Stamer inszeniert. Dessen haargenaues Zuspiel erreichte Björn Wolf, der von der VSK-Abwehr nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte.

Gewohnt souverän verwandelte Bastian Wendorff den unumstrittenen Elfmeter zum entscheidenden 1:0 (8. Minute). Trotz der bereits geschilderten Niederlage gegen den FCO war der Turniersieg im letzten Spiel noch machbar. Doch der dazu notwendige Kantersieg (5:0) gegen den mittlerweile durch seine zweite Mannschaft vertretenen Blumenthaler SV war eigentlich von vornherein eine Illusion. Schließlich markierten Yassin Bouguern und Björn Wolf zwei Treffer, die am Ende den zweiten Platz sicherten.

Die Ergebnisse in der Übersicht: SV Lemwerder - VSK Osterholz-Scharmbeck 1:0; Blumenthaler SV - FC Oberneuland II 0:0; VSK Osterholz-Scharmbeck - Blumenthaler SV 1:0; SV Lemwerder - FC Oberneuland II 0:1; FC Oberneuland II - VSK Osterholz-Scharmbeck 0:5; Blumenthaler SV II - SV Lemwerder 0:2.
Tabelle: 1. VSK Osterholz-Scharmbeck 6:1 Tore/6 Punkte; 2. SV Lemwerder 3:1/6; 3. FC Oberneuland II 1:5/4; 4. Blumenthaler SV 0:3/1.

SVL-Aufgebot: Thorben Kuhn, Sebastian Krimmert, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Pierre Miele, Norman Stamer, Jonas Hanke, Dirk Klaassen, Stefan Klaassen, Henning Diers, York Nagler, Eddi Albert, Björn Wolf, Bastian Wendorff, Yassin Bouguern, Tim Kruse-Heidler.

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Sportwoche beim SV Löhnhorst: SV Lemwerder - FC Hansa Schwanewede 3:0

Gänzlich zufrieden durfte Trainer Heiko Schröder den 1. Spieltag anlässlich der Sportwoche des SV Löhnhorst resümieren. Denn seine Mannschaft zeigte gegen den FC Hansa Schwanewede (Kreisliga Osterholz) eine insgesamt kompakte Vorstellung und gewann verdientermaßen mit 3:0. Die Dominanz der Schröder-Truppe unterstrich zusätzlich das Faktum, dass SVL-Keeper Sebastian Krimmert während der gesamten Spielzeit (2 x 30 Minuten) eigentlich nur einmal ernsthaft geprüft wurde.

Die Führung (11. Minute) resultierte aus einem schulmäßig ausgeführten Freistoß. Das Duo Dirk Klassen und Bastian Wendorff legte für Pierre Miele auf und dessen knallharter 20m-Schuss landete unhaltbar zum 1:0 im Netz. Kurz nach dem Seitenwechsel (31. Minute) klatschte ein Kopfball von Henning Diers, nach der Hereingabe von Dirk Klaassen, an das obere Aluminium des Hansa-Gehäuses. Nur 120 Sekunden später hatte der agile Neuzugang von der SpVgg Berne dann sein erstes Erfolgserlebnis im Trikot des SVL.

Im Stil eines Torjägers erkämpfte er sich einen lang segelnden Ball, umkurvte den Hansa-Keeper und schob überlegt zum 2:0 ein (33. Minute). Für die endgültige und wahrlich sehenswerte Entscheidung zeichnete Björn Wolf verantwortlich und machte dabei seine substantiellen Qualitäten deutlich. Zuvor etwas zurückhaltend agierend, behauptete er sich vehement im Zweikampf und jagte das Leder aus 20 Meter zum 3:0 in die Maschen (51. Minute).

Aufstellung: Sebastian Krimmert, Norman Stamer, Oliver Horn, Stefan Klaassen, Pierre Miele, Dirk Klaassen, Henning Diers, York Nagler, Eddi Albert (ab 31. Minute Yassin Bouguern), Björn Wolf, Bastian Wendorff.


SV Lemwerder - Lüssumer TV 2:1

Die Mannschaft von Heiko Schröder bot in dieser Partie zwar keine Galavorstellung, doch alles in allem war der Sieg vollauf verdient. Weitere Treffer für das SVL-Team verhinderte überdies ein ganz schwacher Schiedsrichter durch mehrere völlig unverständliche Abseitsentscheidungen.

Der Führung ging ein weiter Schlag von Björn Wolf voraus. Eddi Albert schaltete im LTV-Strafraum am schnellsten und schob das Leder zum 1:0 über die Linie (5. Minute). Kurz nach dem Seitenwechsel bereitete Pierre Miele den nächsten Treffer vor. Seinen strammen 25-Meter Schuss konnte der LTV-Keeper nur abklatschen und Björn Wolf schob den Abpraller zum 2:0 ins Netz (34. Minute). Ein krasser Stellungsfehler bescherte dem LTV in der 44. Minute den Anschlusstreffer. Doch das war der einzige Faux pas der SVL-Abwehr, ansonsten blieb Keeper Thorben Kuhn während den gesamten 60 Minuten so gut wie beschäftigungslos.

Die Entscheidung über Platz eins in dieser Gruppe fällt nunmehr am Freitag ab 19.45 Uhr in der Begegnung des SVL gegen den Verbandsligisten Blumenthaler SV. Abgesehen vom Ausgang dieser Partie hat unsere Truppe allerdings schon jetzt zumindest das Spiel um Platz drei am Samstag, 4. August drei erreicht.   

Aufstellung: Thorben Kuhn, Norman Stamer, Dennes Dieckmann (ab 47. Minute Andreas Ebert), Stefan Klaassen, Pierre Miele, Dirk Klaasen, Henning Diers, Yassin Bouguern (ab 53. Minute Marco Thomaschewski), Eddi Albert, Björn Wolf, Bastian Wendorff.


SV Lemwerder - Blumenthaler SV 1:1

Gewiss eine alles in allem einwandfreie und deswegen zugleich die beste Vorstellung unserer Mannschaft bei diesem einwöchigen Event. Letztlich fehlte nur das i-Tüpfelchen. Denn erst fünf Minuten vor dem Abpfiff kassierte das Team von Trainer Heiko Schröder den Ausgleich und muss sich nunmehr - nur wegen der schlechteren Tordifferenz in ihrer Gruppe - mit der Partie um Platz drei begnügen.

Doch dieser Treffer konnte die Leistung seiner Truppe beileibe nicht schmälern. Denn sie hatte den allseits hoch favorisierten Verbandsligisten lange Zeit am Rand einer Niederlage. Und das auch durchaus verdient, denn sie konnte insgesamt die wesentlich besseren Torchancen für sich registrieren. Die Partie begann mit einem wahren Paukenschlag. Eine präzise Vorlage von Björn Wolf jagte Bastian Wendorff bereits nach 90 Sekunden aus rund 20 Meter unhaltbar für BSV-Keeper Andreas Disselhoff in die Maschen.

In der 26. Minute jubelte der anwesende SVL-Anhang leider etwas zu früh: Eine Freistoß-Hereingabe vom Björn Wolf landete auf der Stirn von Eddi Albert, doch dessen Kopfball prallte von der Unterkante des BSV-Gehäuses - ähnlich wie vor Jahrzehnten das berühmte „Wembley-Tor“ - vermutlich auf der Linie. Während der Halbzeitpause resümierte Uwe Weinmann „eine verdiente Führung für uns“. Freilich stand „Fortuna“ in der 40. Minute auf seiten des SVL, als ein BSV-Freistoß gegen den Pfosten prallte.

Kurz danach hätte Eddi Albert den SVL-Erfolg unter Dach und Fach bringen können. Bei seinem Solo wurde er jedoch - von vielen neutralen Beobachtern auch so beobachtet - im BSV-Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Und dann kam diese ominöse 55. Minute, als der bis dahin eigentlich nicht einmal ernsthaft geprüfte SVL-Keeper Thorben Kuhn das Leder aus dem Netz holen musste.

Aufstellung: Thorben Kuhn, Norman Stamer, Oliver Horn, Eddi Albert, Stefan Klaasen, Dirk Klaassen, Henning Diers, York Nagler, Dennes Dieckmann (ab 50. Minute Andreas Ebert), Björn Wolf, Bastian Wendorff. 


Spiel um Platz drei: SV Lemwerder - SG Aumund-Vegesack II 2:1

Ungeschlagen beendete der SVL die Sportwoche beim SV Löhnhorst. Denn das Spiel um Platz drei gewann die Mannschaft von Heiko Schröder gegen die SG Aumund-Vegesack mit 2:1. Freilich musste der SVL-Coach diese Partie mit dem „allerletzten Aufgebot“ bestreiten. Gleichwohl zeigten die drei eingesetzten Aktiven aus der 2. Mannschaft durchaus respektable Vorstellungen und leisteten ihren uneingeschränkten Anteil zum diesem Erfolg. 

Die Führung für das Schröder-Team resultierte aus einem Kopfball von Eddi Albert, denn der Kleinste aller im SAV-Strafraum versammelten Spieler nickte einen Freistoß von Bastian Wendorff zum 1:0 ins Netz. (8. Minute). 120 Sekunden später fand die Serie miserabler Schiedsrichterleistungen bei dieser Veranstaltung ihre Fortsetzung. Ein absolut harmloses Tackling von Dennes Diekmann wertete der Unparteiische als Foulspiel und entschied auf Elfmeter. Dieses Geschenk ließen sich die Vegesacker nicht entgehen und nutzten den Strafstoß zum 1:1 Ausgleich (10. Minute).

Die klarste aller Möglichkeit zur erneuten Führung vergab in der 22. Minute Bastian Wendorff. Nach einer Hereingabe von Norman Stamer jagte der völlig freistehende Mittelfeldspieler das Leder am langen Eck des SAV-Gehäuses vorbei. Entsprechend der Kommentar von Manager Uwe Weinmann: „Neun von zehn solcher Chancen verwandelt er eigentlich todsicher“.

Nach dem Seitenwechsel war beidseitig „Sommerfußball“ angesagt, über weite Strecken plätscherte die Begegnung ohne nennenswerte Höhepunkte dahin. Bis zur 56. Minute, als der bis dahin glücklose Henning Diers seinen Auftritt hatte. Aus halblinker Position überwand er den SAV-Keeper mit einem satten 16m-Schuß und markierte damit den 2:1 Endstand.

Das Endspiel - das unsere Mannschaft nur hauchdünn verpasst hatte - gewann der Blumenthaler SV gegen den SV Grohn mit 1:0.
 
Während der Siegerehrung durfte Norman Stamer für den SVL den Pokal  sowie die Prämie von 100 Euro für Platz drei in Empfang nehmen.

Aufstellung: Sebastian Krimmert, Norman Stamer, Dennes Diekmann, Marco Thomaschewski, York Nagler, Dirk Klaassen, Henning Diers, Andreas Ebert (ab 48. Minute Uwe Weinmann), Eddi Albert, Björn Wolf, Bastian Wendorff (ab 31. Minute Osman Aydogan).

Die Vorstellungen der Schröder-Truppe in Löhnhorst „machen Lust auf mehr“. Deswegen kann allen SVL-Fans nur empfohlen werden, am Sonntag, 12. August ins SFZ zu kommen. An diesem Tag empfängt der SVL den VfL 07 Bremen zu einem Freundschaftsspiel.

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SV Lemwerder - VfL 07 Bremen: 3:4

Ein unterhaltsamer Nachmittag!

Zu einem ersten echten Härtetest vor dem Punktspielstart 2007/08 wurde für unsere Bezirksligamannschaft das Freundschaftsspiel gegen Verbandsliga-Neuling VfL 07 Bremen, der am Ende der vergangenen Spielzeit in allerletzter Sekunde und lediglich wegen der besseren Tordifferenz (plus drei) gegenüber dem TuS Schwachhausen den Sprung nach oben schaffte. Auch die Findorffer werteten diese Partie ganz offensichtlich nicht als lockeres Trainingsmatch.

Ganz im Gegenteil: Wie Heiko Schröder sah auch VfL-Coach Thomas Horsch diese Begegnung als willkommene Möglichkeit zum Form-Check. Deswegen entwickelten sich sehenswerte 90 Minuten, die am Ende den VfL 07 als verdienten 4:3 Sieger bilanzierten. Allerdings profitierten die Gäste dabei von einer personellen Reduzierung unserer Mannschaft. Der wahrlich nicht immer souverän, teilweise sogar überfordert wirkende Schiedsrichter Mahjoub (BSV) wertete in der 19. Minute die Attacke von York Nagler als „Notbremse“ und schickte den SVL-Libero mit der „roten Karte“ vom Feld. Freilich bewies der am Ende dennoch zufriedene Heiko Schröder im Hinblick auf diese strittige Szene Galgenhumor: „Aus diesem Grunde wurde dieses Spiel zum einem vortrefflichen Lauftraining für meine Mannschaft“.

Überraschend ging der Bezirksligist nach 14 Minuten in Führung. Die Vorarbeit von Norman Stamer nutzte Bastian Wendorff mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 1:0. 60 Sekunden später hatte Björn Wolf das 2:0 auf dem Fuß. Doch völlig freistehend scheiterte er an VfL-Schlussmann Nickel. Nach dem Feldverweis von York Nagler übernahm jedoch der VfL mehr das Kommando. Dennoch dauerte es bis zur 42. Minute, ehe - nach einem Eckstoß - der Ausgleich durch einen Kopfball von Maik Arambasic fiel.

60 Sekunden nach Wiederanpfiff markierte Nils Husmann das 1:2. Das „Tor des Tages“ erzielte indes Björn Wolf, der einen zentimetergenauen 40 Meter-Pass von Bastian Wendorff zum 2:2 nutzte. Der Rest war in Wirklichkeit nur noch Formsache, weil vor allem Heiko Schröder all seine vorhandenen Ergänzungsspieler zum Einsatz brachte. Björn Krämer erzielte in der 70. Minute das 2:3 und Nils Husemann war in der 85. Minute zum 2:4 erfolgreich. Yassin Bouguern blieb es dann vorbehalten, die Vorarbeit von Tim Schulz zum 3:4 Endstand zu verwerten.  

Aufstellung: Sebastian Krimmert, Norman Stamer, Christian Wilkening, Oliver Horn, Tim Kruse-Heidler (ab 63. Minute Jonas Hanke), Frank Schach (ab 58. Minute Dirk Klaassen), Henning Diers (ab 66. Minute Tim Schulz), York Nagler, Stefan Klaassen, Björn Wolf (ab 69. Minute Yassin Bouguern), Bastian Wendorff.

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SV Lemwerder - FC Huchting 1:3

Aus im DFB-/Lotto-Pokal!

Der Fußballgott wollte es so, dass die Mannschaft von Heiko Schröder im DFB-/Lotto-Pokal (2. Runde) ausgerechnet gegen den FC Huchting antreten musste. Denn der Landesligist (Aufstieg 2006) wird seit Beginn der Saison 2007/08 von Andreas Pieper trainiert. Und der betreute bekanntermaßen insgesamt sechs Jahre die Teams des SVL und war maßgeblich am Aufschwung innerhalb der Fußballabteilung beteiligt.

Das Spiel konnte erst mit zwanzigminütiger Verspätung angepfiffen werden, da der vom BFV angesetzte Schiedsrichter nicht erschien (ein unglaublicher Fauxpas) und SVL-Betreuer Manfred Meyer schließlich als Unparteiischer fungieren musste. Den besseren Start erwischte unsere Mannschaft. Einen weit segelnden Ball köpfte FC-Verteidiger Knappe - eigentlich als Rückgabe gedacht - an seinem Keeper vorbei und der mitgelaufene Henning Diers brauchte das Leder nur noch zur 1:0 Führung in das verlassenen Huchtinger Gehäuse schieben (2.).

Die Antwort der Pieper-Truppe ließ rund zwanzig Minuten auf sich warten, doch dann war sie äußerst spektakulär. Aus 20 Meter jagte Krefta einen Freistoß zum 1:1 Ausgleich genau in den Winkel. Der gleiche Akteur war auch für das 1:2 verantwortlich, als er den Ball, am zu zögerlich herauslaufenden Sebastian Krimmert vorbei, über die Linie bugsierte (35.). Unhaltbar für den SVL-Keeper war dagegen das 1:3 durch einen fulminanten 12m-Schuss von Fecker (43.) aus halbrechter Position.

Nach dem Seitenwechsel verlor die Begegnung mehr und mehr an Niveau und plätscherte eigentlich nur noch dahin. Einzig der eingewechselte Thorben Kuhn stand mit zwei Glanzparaden und bei zwei weniger sicher wirkenden Aktionen noch einige Male im Blickpunkt.  

Relativ gelassen resümierte SVL-Trainer Heiko Schröder die Partie: „Das Ergebnis ist für mich völlig zweitrangig, denn nach den harten Trainingseinheiten an den vergangenen Tagen konnte ich von meinen Jungs nicht mehr erwarten. Außerdem hatten wir doch erhebliche personelle Probleme“. Die Aussage seines Trainers bestätigte Pierre Miele: „In der zweiten Halbzeit waren wir doch ziemlich platt“.

Aufstellung: Sebastian Krimmert (ab 46. Minute Thorben Kuhn), Tim Kruse-Heidler, Matthias Schulze (ab 59. Minute Dennis Liebert), Christian Wilkening, Pierre Miele, Stefan Klaassen, Henning Diers, Marco Paes, Tim Schulz (ab 46. Minute Yassin Bouguern), Björn Wolf, Bastian Wendorff.

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SV Lemwerder - DJK Blumenthal 6:5

Ein halbwegs gelungener Test!

Note gut für die erste Halbzeit, Note mangelhaft für den zweiten Abschnitt. Dermaßen durfte man getrost das Testspiel gegen die DJK Blumenthal (Kreisliga A) bilanzieren. Obwohl unsere Mannschaft nach dem Seitenwechsel vor allem im gesamten Defensivbereich unerwartete Nachlässigkeiten offenbarte, gewann sie angesichts einer absolut dominanten ersten Halbzeit verdient mit 6:5 (4:1).

Die ersten drei Treffer für den SVL fielen allesamt nach dem gleichen Muster. Mit hohen Steilpässen wurde die DJK-Abwehr aus den Angeln gehoben und Hennig Diers (17.), Björn Wolf (26.) sowie Stefan Klassen (41.) nutzten diese eklatanten Stellungsfehler. Dazwischen lag der Ausgleich (20.), als Schiedsrichter Yasak (SV Grohn) eine einwandfreie Aktion von Christian Wilkening als Handspiel wertete. Den fälligen Elfmeter verwandelte Gensler zum 1:1. Ebenfalls ein Strafstoß bescherte dem SVL kurz vor dem Seitenwechsel (44.) das 4:1 durch Bastian Wendorff.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff markierte Björn Wolf das 5:1. Jetzt drohte der DJK ein Debakel, doch die kämpferisch vortrefflich eingestellte Truppe von Spielertrainer Björn Reschke wehrte sich vehement gegen dieses Unheil. Seidel erzielte per Kopf das 5:2 (61.), Koc war in der 64. Minute erfolgreich und Hilke zeichnete für den Anschlusstreffer zum 5:4 verantwortlich (75.). Den jetzt in der Luft liegenden Ausgleich verhinderte Björn Wolf mit seinem dritten Treffer(81.), ehe Reschke für den 6:5 Endstand sorgte (89.).
   
Aufstellung: Thorben Kuhn, Norman Stamer, Christian Wilkening, Oliver Horn, Tim Kruse-Heidler, Matthias Schulze, Henning Diers, Pierre Miele, Stefan Klaassen, Björn Wolf, Bastian Wendorff. Einwechselspieler: Yassin Bouguern,Eddie Albert, Tim Schulz.

Tore: 1:0 Henning Diers (17.), 1:1 (20./Handelfmeter), 2:1 Björn Wolf (26.), 3:1 Stefan Klaassen (41.), 4:1 Bastian Wendorff, (44./Foulelfmeter), 5:1 Björn Wolf (51.), 5:2 (61.), 5:3 (64.) 5:4 (75.), 6:4 Björn Wolf (81.), 6:5 (89.).  Schiedsrichter: Veysel Yasak (SV Grohn).

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SV Weser 08 - SV Lemwerder 3:5

Souveräner Sieg –
in der Schlussphase allerdings mit einigen Mängeln!

Die Hoffnung von Heiko Schröder, im Auftaktspiel des Presse-Supercups 2007/08 beim SV Weser 08 (Kreisliga C) seine derzeit bestmögliche Elf aufbieten zu können, erfüllte sich nicht. Denn kurz zuvor erreichte ihn die Hiobsbotschaft, dass Bastian Wendorff  wegen eines Leistenbruchs operiert werden muss und für mehrere Wochen ausfällt. Außerdem musste der Coach an diesem Tag auf Norman Stamer, Frank Schach, Dirk Klaassen und Keeper Thorsten Kuhn verzichten.

Doch trotz dieser personellen Probleme bestimmte unser Team auf dem Platz am Hohweg eindeutig das Geschehen und gewann am Ende hochverdient mit 5:3. Freilich mit einer Einschränkung: Unverständlicherweise ließ sich das lange Zeit absolut souverän agierenden SVL-Kollektiv in der Schlussphase vom Gastgeber unter Druck setzen und hatte infolgedessen noch einige prekäre Situationen zu überstehen. Dermaßen resümierte auch Heiko Schröder die 90 Minuten: „Anstatt den Gegner mit unserem schnellen und präzisen Kombinationsspiel weiterhin in Schach zu halten, haben wir uns ab Mitte der zweiten Halbzeit in Einzelaktionen verstrickt und damit den Faden verloren. Außerdem haben wir viel zu viele klare Chancen vergeben“. 

Das Spiel begann mit drei Paukenschlägen. Einen Eckstoß von Björn Wolf köpfte Eddi Albert nach nur 120 Sekunden zur Führung ins Netz. Wenig später (5.) verwandelte Henning Diers einen Foulelfmeter zum 2:0, während eine Koproduktion zwischen York Nagler und Henning Diers bereits nach sieben Minuten das 3:0 bedeutete. Mit dem 4:0 durch Eddi Albert (22.) war freilich bereits frühzeitig eine Vorentscheidung gefallen. Aber auch danach boten sich dem SVL gegen den in allen Belangen hoffnungslos überforderten Gastgeber hochkarätige Möglichkeiten fast im Minutentakt. Unbedeutend war deswegen das 1:4 für den SV Weser 08 in der 39. Minute.

Nach dem Seitenwechsel blieb es lange Zeit beim „Einbahnstraßen-Fußball“ Richtung Gehäuse Weser 08. Allerdings versiebte unsere Mannschaft weiterhin erstklassige Chancen en masse. Erst in der 69. Minute markierte Stefan Klaassen aus einem Gewühl heraus das 5:1. Damit schien diese Begegnung endgültig entschieden. Doch als die kämpferisch nicht resignierenden Hausherren das 5:2 (71.) und 5:3 (80.) erzielten, war es plötzlich vorbei mit der SVL-Souveränität. Doch letztlich schaukelte das Team diese Begegnung routiniert über die Runden und empfängt nunmehr in der zweiten Runde Landesligist SC Weyhe.   

Aufstellung: Sebastian Krimmert, Oliver Horn, Christian Wilkening, Tim Kruse-Heidler (ab Minute 61. Matthias Schulze), Peter Schmiech, Pierre Miele, Henning Diers (ab 74. Minute Yassin Bouguern), York Nagler, Stefan Klaassen, Björn Wolf (ab 69. Minute Jonas Hanke), Eddi Albert.

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1. Spieltag : SV Lemwerder – Lüssumer TV II 23:0

Ein Fußballspiel wird durch den Gast der absoluten Farce preisgegeben!

Viele Zuschauer rieben sich bei Spielbeginn verwundert die Augen und zählten einmal, zählten zweimal und zählten ein drittes Mal. Doch all diese Zählungen brachten immer das gleiche Ergebnis: Der Lüssumer TV II  konnte beim Anpfiff lediglich sieben Feldspieler und seinen Keeper aufbieten. Insofern wurde das Spiel - auch für die erwartungsfrohen Zuschauer - fast der Lächerlichkeit preisgegeben.

Es versteht sich allerdings von selbst, dass dem Berichterstatter für diesen schlimmen LTV-Fauxpas kein abschließendes Urteil zusteht. Dass sich dieser (einstmals) renommierte Verein allerdings einer derartigen Peinlichkeit preisgab, ist schon verwunderlich. 

Die Web-Redaktion verzichtet deswegen auf eine ausführliche und unsinnige Berichterstattung sowie auf die Aktualisierung der Spielerstatistik. Denn momentan gehen wir davon aus, dass das LTV-Team die Saison 2007/08 nicht überleben wird. Sollte es freilich anders kommen, werden wir die entsprechenden Daten in unsere entsprechenden Rubriken aufnehmen.

Torfolge: 1:0 Wolf (2. Minute), 2:0 Stamer (4.), 3:0 Wolf (12.), 4:0 Diers (13.), 5:0 Wilkening (16.), 6:0 Wolf (17.), 7:0 Albert (18.), 8:0 Diers (23.), 9:0 Diers (27.), 10:0 Wolf (30.), 11:0 Albert (35.), 12:0 Diers (39.), 13:0 Stefan Klaassen (42.), 14:0 Diers (43.). 15:0 Kuhn (62.), 16:0 Albert (66.), 17:0 Kruse-Heidler (69.), 18:0 Diers (71.), 19:0 Schulz (72.), 20:0 Miele (77.), 21:0 Wolf (84.), 22:0 Diers (87.), 23:0 Albert (89.).

Aufstellung SVL: Thorben Kuhn, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Tim Kruse-Heidler, Pierre Miele, Norman Stamer (ab 46. Minute Jonas Hanke), Hennig Diers, York Nagler (ab 31. Minute Dirk Klaassen) Stefan Klaassen (ab 56. Minute Tim Schulz), Björn Wolf, Eddi Albert.

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2.Spieltag: SC Weyhe II - SV Lemwerder 0:4 (0:2)

Ein auch in der Höhe absolut verdienter Sieg!

Nach dem Schlusspfiff gab es keinerlei Diskussionen: Der Sieg unserer Mannschaft war auch in der Höhe total verdient. Ganz im Gegenteil: Am Ende konnte sich der Gastgeber glücklich schätzen nicht noch deutlicher verloren zu haben. Denn im Verlauf der 90 Minuten traf die Elf von SVL-Coach Heiko Schröder nicht nur zweimal das Aluminium, die Truppe vergab zudem mindestens ein halbes Dutzend glasklarer Einschussmöglichkeiten.

Freilich war dieses Manko an diesem Tag der einzige Kritikpunkt, ansonsten bot das Team eine fast perfekte Partie. Bezeichnend für die uneingeschränkte Dominanz war die Tatsache, dass die SVL-Defensive um „Aushilfslibero“ Peter Schmiech - gegen einen allerdings harmlosen SCW-Angriff - stets Herr der Lage war und SVL-Keeper Thorben Kuhn deswegen einen mehr als geruhsamen Nachmittag erlebte.



Bereits in der 3. Minute wurde ein krasser Stellungsfehler der Weyher Abwehr bestraft. Von diesem Missgeschick profitierte Henning Diers, dessen zentimetergenaue Vorlage der völlig freistehende Björn Wolf nur noch über die Linie schieben musste. Allein auf das SCW-Gehäuse zulaufend hatte Henning Diers den nächsten Treffer auf dem Fuß (13.), doch seinen Schuss konnte der Weyher Keeper mit Fußabwehr klären 60 Sekunden später machte es der Neuzugang aus Berne wesentlich besser. Eine Hereingabe von Björn Wolf lupfte er über den Torwart hinweg zum 2:0 ins Netz (14.). Danach entwickelte sich eine mehr und mehr einseitige Begegnung, infolgedessen hätte die Schröder-Truppe bereits vor dem Pausenpfiff die endgültige Entscheidung erzwingen können

.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den mitgereisten SVL-Fans ein unverändertes Bild. Doch die bereits erwähnten Aluminiumtreffer (49./56.) verhinderten die nächsten Tore. Erst ein kapitaler Schnitzer der SCW-Defensive in Form einer lausigen Torwart-Rückgabe - von der ein blitzschnell schaltender Eddi Albert profitierte - bescherte dem SVL das 3:0 (63.). Eddi Albert sorgte auch für den Endstand, als er die großartige Vorarbeit von Frank Schach zum 4:0 verwertete (70.).

Aufstellung: Thorben Kuhn, Peter Schmiech, Matthias Schulze, Pierre Miele, Tim Kruse-Heidler, Stefan Klaassen, Dirk Klaassen (ab 46. Minute Frank Schach), Norman Stamer, Björn Wolf (ab 81. Minute Jonas Hanke), Henning Diers, Eddi Albert (ab 74. Minute Yassin Bouguern).

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SV Lemwerder - TS Woltmershausen 0:5 (0:1)

Ein ganz herber Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt?

Die vor Saisonbeginn fast schon überschwappende Euphorie dürfte nach dieser Partie totaler Ernüchterung gewichen sein. Denn im heimischen SFZ unterlag die Mannschaft von Heiko Schröder mit einer absolut indiskutablen Vorstellung dem TS Woltmershausen gleich mit 0:5. Dabei hatte der SVL-Coach vor der Partie noch gewarnt und diese Begegnung als „ersten echten Test“ eingestuft. Doch seine mahnenden Worte schienen seine Schützlinge nicht gehört zu haben und dafür wurden sie schmerzlich bestraft.

Das Spiel begann für den Gastgeber denkbar schlecht. Bereits in der 4. Minute erlaubte die falsch postierte SVL-Mauer den Gästen einen Freistoß aus halbrechter Position ins kurze Eck zu zirkeln. Freilich sah auch Keeper Thorben Kuhn bei diesem durchaus haltbaren Treffer zum 0:1 keineswegs souverän aus. Von diesem Schock erholte sich das SVL-Team nur schwerlich, wenngleich es in der Folgezeit mehr und mehr optische Spielanteile hatte. Doch die Offensive fand gegen die kompakt stehende TS-Abwehr keine probaten Mittel um dieses Bollwerk zu knacken. Freilich machten es viel zu viele SVL-Abspielfehler dem Landesliga-Absteiger auch relativ einfach, das Leder immer wieder aus der Gefahrenzone zu befördern. Dennoch wäre die Partie möglicherweise ganz anders verlaufen, wenn der völlig freistehende Henning Diers in 27. Minute die Riesenchance zum Ausgleich genutzt hätte. Doch nach toller Vorarbeit von Eddi Albert bereitete dem TS-Schlussmann das harmlose Diers-Schüsschen aus 12 Meter keinerlei Probleme.

Exakt 180 Sekunden nach dem Seitenwechsel der nächste Denkzettel für den SVL. Mit einem blitzschnellen Konter überrumpelten die Gäste die gesamte SVL-Abwehr. Den ersten Schuss konnte Thorben Kuhn zwar noch abwehren, gegen den Nachschuss war er jedoch machtlos. Damit war eine frühzeitige Vorentscheidung gefallen. Dem insgesamt dürftigen Niveau passte sich dann Mitte der zweiten Halbzeit auch der bis dahin gut agierende Unparteiische an, denn er verlor in einer hektischen Schlussphase mehr und mehr die Übersicht. Letztlich wusste er sich nicht mehr anders zu helfen, als gleich drei fragwürdige rote Karten (für den SVL Jorg Nagler sowie Oliver Horn und eine Herausstellung für Woltmershausen) zu zeigen.

Doch es wäre schlichtweg zu einfach, diese Maßnahmen als Ausrede für die desolate SVL-Schlussphase zu akzeptieren. Denn fast ohne Widerstand ergab sich die Schröder-Truppe in den letzen zehn Minuten in ihr Schicksal und kassierte noch drei Treffer zum fast schon peinlichen 0:5. Fazit der Web-Redaktion: Zukünftig kann es nur noch besser werden. Denn in Erinnerung bleiben die tollen Auftritte der SVL-Truppe während der Sportwoche des SV Löhnhorst (zum Beispiel gegen den Blumenthaler SV). Darauf sollte sich die Mannschaft schnellstens besinnen!

SVL-Aufstellung: Thorben Kuhn, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Tim Kruse-Heidler (ab 76. Minute Yassin Bouguern), Pierre Miele, Norman Stamer, Henning Diers, York Nagler, Stefan Klaassen (ab 60. Minute Frank Schach), Björn Wolf (ab 60. Minute Oliver Horn), Eddi Albert.


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OT Bremen II - SV Lemwerder 2:4

Ein schwer erkämpfter Erfolg

Unnötig spannend machte es die Mannschaft von SVL-Coach Heiko Schröder auf der BSA Schevemoor bei  ihrem letztlich gleichwohl verdienten 4:2 Sieg gegen den Tabellenletzten OT Bremen II. Denn bereits in der 7. Minute zirkelte Frank Schach - nach Vorarbeit von Norman Stamer - das Leder mit einem schulmäßigen Schlenzer zum 0:1 ins lange Eck des OT-Gehäuses. Apropos Frank Schach: Er verdiente sich an diesem Tag fast vorbehaltlos die Note eins. Seine Glanzleistung wurde - freilich nur unbedeutend - lediglich durch drei vergebene Großchancen etwas geschmälert.

Nach der Führung diktierte die Schröder-Truppe weitgehend das Spielgeschehen, versäumte es jedoch, den knappen Vorsprung durch hochkarätige Möglichkeiten auszubauen. Derartige Unzulänglichkeiten werden erfahrungsgemäß bestraft - so auch in dieser Partie. Denn 60 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff segelte ein OT-Freistoß an das obere Aluminium des SVL-Gehäuses und die Hausherren nutzten den Abpraller zum schmeichelhaften 1:1 Ausgleich (45.).

Vier Minuten nach Wiederanpfiff war ein weiter Einwurf von Pierre Miele Ausgangspunkt zum nächsten Treffer. Seine Hereingabe verlängerte Henning Diers per Kopf und dessen Vorlage verwandelte Frank Schach mit einem exakt getimten Kopfball zum 1:2 (49.). Im Verlauf der folgenden Minuten hätte Frank Schach zum „uneingeschränkten Matchwinner“ werden können. Doch bei zwei Alleingängen scheiterte er am freilich hervorragend reagierenden OT-Schlussmann. Dem Keeper auf der anderen Seite musste man dagegen zumindest eine Mitschuld am erneuten Ausgleich ankreiden (61.).

Ein hoher OT-Freistoß rutschte SVL-Abwehrspieler York Nagler über den Scheitel Richtung eigenes Tor, dennoch schien dieser Ball zum 2:2 für SVL-Torhüter Thorben Kuhn keinesfalls unhaltbar. Doch der SVL hatte ja einen auch kämpferisch überzeugenden Frank Schach in seinen Reihen. Nach seinem energischen Solo verwandelte York Nagler dessen Querpass zum 2:3 (67.). Den Schluspunkt setzte in der 83. Minute der eingewechselte Jonas Hanke. Sein noch leicht abgefälschter Schuss landete zum 2:4 im Netz.

Aufstellung:
Thorben Kuhn, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Tim Kruse-Heidler, Pierre Miele, Norman Stamer, Henning Diers (ab 60. Minute Jonas Hanke), York Nagler, Dirk Klaassen, Björn Wolf (ab 78. Minute Yassin Bouguern), Frank Schach (ab 83. Tim Schulz).

Bilder vom Spiel
(zum vergrößern Bild anklicken)



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SV Lemwerder - SV Grohn 2:2

Eine alles in allem leistungsgerechte Punkteteilung!

Nach dem Schlusspfiff resümierten die beiden sportlich Verantwortlichen das Resultat als „absolut leistungsgerecht“. Zweifellos hätte die Truppe von Heiko Schröder die Partie im ersten Abschnitt vorentscheiden können, während sich dem Team von SVG-Coach Uwe Behrens in der Schlussphase noch die hochkarätigen Möglichkeiten zum Sieg boten.

Gleichwohl nimmt auch der Berichterstatter sein persönliches Fazit vorweg. Es war eine sehenswerte, weil jederzeit spannende und auf hohem Niveau stehende Bezirksligapartie. Freilich trübte der Schlussakkord den positiven Gesamteindruck. In der 90. Minute wurde der am Boden liegende SVL-Keeper Torsten Kuhn vom Grohner Dirk Heumann unsinnigerweise brutal attackiert und dieser wurde dafür völlig zurecht vom Platz gestellt. Auch das handgreifliche Gerangel an der Seitenlinie nach dem Schlusspfiff war gänzlich vernunftwidrig.

Kampf und Emotionen gehören selbstverständlich zu einem Fußballspiel, das ist ganz normal. Allerdings sollten sich erwachsene Fußballspieler (auch auf dieser Ebene) und spezifische Funktionäre endlich bewusst werden, dass sie mit tadelnswertem Verhalten und polemischen Zwischenrufen für jugendliche Kicker - und davon wurden an diesem Tag im Sport- und Freizeitzentrum reichlich gesichtet - eine verwerfliche Vorbildfunktion ausüben.

Mit einem Schuss aus spitzem Winkel ging der SV Grohn nach 15 Minuten mit 1:0 in Führung. In der Folge schüttete Fortuna allerdings ihr Glückshorn eindeutig zugunsten der Gäste aus. Ein Freistoß von Pierre Miele klatschte gegen den Pfosten des Grohner Gehäuses (34.), den indes schwachen Schuss von Eddi Albert klärte ein flach auf dem Boden liegender Grohner Abwehrspieler per Kopf  von der Linie (42.) und ein weiterer Freistoß von Pierre Miele traf erneut nur das Aluminium (45.).

Nach dem Seitenwechsel erwarteten die heimischen Zuschauer gegen einen mittlerweile personell dezimierten SV Grohn (rote Karte für Glienke nach einem groben Foul an Norman Stamer in der 43. Minute) einen Sturmlauf ihrer Elf. Tatsächlich gelang den Schröder-Schützlingen bereits in der 49. Minute der 1:1 Ausgleich durch Eddi Albert. Knapp eine Viertelstunde später (62.) die Führung: Eine präzis getimte Freistoß-Hereingabe von Bastian Wendorff nutzte Pierre Miele per Kopf zum 2:1.

Doch die trotz personeller Unterzahl stets brandgefährlichen Gäste schlugen nur 120 Sekunden später zurück (64.). Einen Grohner Freistoß aus 25 Meter ließ SVL-Keeper Torben Kuhn abprallen und der Nachschuss von Semerci landete zum 2:2 Ausgleich im Netz. Trotz beidseitiger Offensivbemühungen blieb es schließlich bei diesem Resultat. Objektiv muss jedoch festgestellt werden, dass die Gäste noch zwei erstklassige Möglichkeiten vergaben.  

SVL-Aufstellung:
Torben Kuhn, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Tim Kruse-Heidler (ab 84. Minute Jonas Hanke), Pierre Miele, Norman Stamer, Eddi Albert (ab 79. Mohammed Aydin), York Nagler, Frank Schach, Björn Wolf (ab 89. Yassin Bouguern), Bastian Wendorff.

Ein Nachtrag: Ausschließlich von Grohner Seite wurde Schiedsrichter Jens Jablonski nach Spielschluss heftig angefochten (Behrens: „Dem Schiedsrichter fehlte die Verhältnismäßigkeit, wir haben heute gegen zwölf Mann gespielt“). Der neutrale Beobachter kann sich dieser Kritik jedoch nicht anschließen. Der junge Unparteiische erledigte seinen Job mehr als ordentlich. Freilich hätte er in der hitzigen zweiten Halbzeit frühzeitig etwas energischer auftreten müssen um die sich anbahnende Hektik beizeiten zu unterbinden.


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SG Marßel - SV Lemwerder 1:1

Schrecksekunde schon nach acht Minuten!

Schlimmer kann ein Fußballspiel wahrhaftig nicht beginnen. Denn bereits in der achten Minute verletzte sich der allein auf das Tor zulaufende Björn Wolf bei einem Zusammenprall mit dem herausstürzenden SGM-Keeper Staniewski so schwer, dass die Betreuer ihn nicht vom Feld tragen durften. Erst nach der Erstversorgung durch den herbeigerufenen Notarzt konnte der SVL-Stürmer mit einer Bahre in den Rettungswagen befördert und sofort ins Krankenhaus gefahren werden. Kurz nach dem Abpfiff erfuhr Co-Trainer Gerd Kuhn dann die niederschmetternde Diagnose: Schienbeinbruch und Riss mehrerer Bänder. Damit dürfte Björn Wolf zumindest für den Rest der ersten Halbserie ausfallen, zweifellos ein ganz schwerwiegender Verlust für das SVL-Team. Die Web-Redaktion wünscht Björn Wolf auf diesem Weg alle Gute und baldige Genesung. 

Nach rund halbstündiger Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt. Zweifellos bewundernswert, dass die Schützlinge von Heiko Schröder den oben geschilderten Schock verhältnismäßig rasch kompensierten und im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit das Spielgeschehen nicht nur eindeutig bestimmten, sondern sich auch die bei weitem besseren Möglichkeiten erarbeiteten. Nach einem Stellungsfehler von Staniewski köpfte Frank Schach das Leder aus kurzer Distanz am Pfosten  vorbei (30.), Yassin Bouguern scheiterte, völlig freistehend, am SGM-Keeper (43.) und Sekunden vor dem Halbzeitpfiff rettete die Abwehr des Gastgebers für ihren bereits geschlagenen Schlussmann auf der Linie (45.). Freilich sah der Berichterstatter das Leder in dieser Situation bereits hinter der Linie.

30 Sekunden nach Wiederanpfiff bot sich Norman Stamer die Gelegenheit zur Führung. Seinen Schuss aus halbrechter Position lenkte Staniewski mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Doch in der 64. Minute leistete sich der Marßeler Torhüter einen folgenschweren Fauxpas: Den weiten, kurz vor ihm aufspringenden   Einwurf von Pierre Miele bugsierte er mit der ausgestreckten Hand über seinen Kopf zum 0:1 ins eigene Netz. Unergründlich blieb indes, warum die Schröder-Truppe nach dieser Führung ihre bis dahin spielerisch klare Dominanz fast freiwillig abgab. Logische Konsequenz war, dass der Gastgeber immer häufiger brandgefährlich vor dem Gehäuse von auftauchte. Und einer dieser Angriffe führte schließlich in der 83. Minute zum nicht einmal unverdienten 1:1 Ausgleich. Zumal Sebastian Krimmert - der SVL-Keeper lieferte eine tadelsfreie Vorstellung - seiner Mannschaft kurz vor dem Abpfiif mit einer Blitzreaktion das Remis rettete.   

Fazit: Das SVL-Team hat in der Partie gegen den bislang verlustpunktfreien Tabellenführer noch einmal nachhaltig unterstrichen, dass es zum Kreis der Aufstiegs-Topfavoriten zählt und sollte deswegen selbstbewusst an die nächsten Aufgaben herangehen.

Aufstellung: Sebastian Krimmert, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Pierre Miele, York Nagler, Norman Stamer, Stefan Klaassen (ab 80. Minute Dirk Klaassen), Frank Schach, Bastian Wendorff, Björn Wolf (ab 8. Minute Yassin Bouguern), Eddi Albert (ab 87. Tim Schulz).


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SV Lemwerder - FC Union 60 0:0  

Das Spiel hatte tatsächlich keinen Sieger verdient!  

Manchmal bietet auch ein 0:0 Remis sehenswerte Fußballkost. Doch dieser Partie konnten die meisten Zuschauer nur wenig abgewinnen. Zwar waren über neunzig Minuten fast alle kämpferischen Elemente uneingeschränkt vorhanden. Doch rein spielerisch blieb beidseitig allzu viel auf der Strecke.

Dabei begann die Begegnung für das Team von SVL-Coach Heiko Schröder äußerst viel versprechend. Denn bereits nach vier Minuten konnte der Union-Keeper einen Kopfball von Eddi Albert nur mit Mühe und einer freilich tollen Blitzreaktion von der Linie fischen. Doch danach herrschte im Strafraum der Gäste erst einmal „Funkstille“. Soll heißen: Der Berichterstatter notierte bis zum Pausenpfiff keine weiteren Möglichkeiten für die Hausherren. Ganz im Gegenteil: Gleich zweimal hatte der FC Union hochkarätige Chancen zur Führung. Zum Glück für den SVL verhinderte der erneut fehlerlose Sebastian Krimmert in der gefährlichsten Situation den Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel zunächst das gleiche Szenarium. Mit der Einwechselung von Henning Diers änderte sich das Geschehen. Der bis dahin wirkungslose SVL-Angriff verdiente sich endlich diese Bezeichnung. Doch ausgerechnet der zwei Wochen lang verletzte Mittelstürmer wurde am Ende fast zur tragischen Figur. In der 63. Minute lenkte der Union-Schlussmann seinen schulmäßigen Kopfball mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Und in der 81. Minute hätte der Ex-Berner zum Matchwinner werden können, ja müssen. Völlig freistehend schob er das Leder aus acht Metern allerdings am Union-Gehäuse vorbei.

Aufstellung: Sebastian Krimmert, Pierre Miele, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Tim Kruse-Heidler, Stefan Klaasen, York Nagler, Norman Stamer, Frank Schach, Bastian Wendorff, Eddi Albert (ab 59. Minute Henning Diers, ab 80. Minute Tim Schulz).
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Tura Bremen II - SV Lemwerder 1:1 (1:0)

Einen Punkt gewonnen oder zwei Zähler verloren?   

Diese Frage stellten sich nach dem Schlusspfiff die SVL-Fans auf der Bezirkssportanlage in Gröpelingen. Alles in allem ging das Remis gewiss in Ordnung, wenngleich die Schützlinge von Heiko Schröder im zweiten Abschnitt die weitaus besseren Möglichkeiten hatten. Dagegen konnte man die erste Halbzeit der Schröder-Elf getrost unter dem Prädikat „total verschlafen“ abhaken. Dafür kennzeichnend war die 8. Minute: Mutterseelenallein vor Sebastian Krimmert auftauchend, köpfte ein Tura-Angreifer die Flanke seines Mitspielers völlig ungehindert und unhaltbar für den SVL-Keeper zum 1:0 ins Netz.

Es dauerte über eine halbe Stunde bis die freilich ohne etatmäßigen Stürmer (es fehlten Björn Wolf, Henning Diers, und Eddi Albert) aufgelaufene Schröder-Truppe erstmals brandgefährlich im Tura-Strafraum auftauchte. Doch Frank Schach vergab in dieser Situation den durchaus möglichen Ausgleich (32.). Was Heiko Schröder seiner Mannschaft während der Halbzeitpause erzählt hat, ist nicht überliefert. Fakt war freilich, dass nur 90 Sekunden nach Wiederanpfiff ein präziser Pass von Bastian Wendorff den blitzschnell gestarteten Frank Schach erreichte. Und dieses Mal ließ sich Frank Schach seine Möglichkeit nicht entgehen und erzielte in absoluter Klassemanier das 1:1 (46.).

Ab diesem Moment schien die Partie zu kippen, denn der bis dahin relativ dominierende Gastgeber wurde nun mehr und mehr unter Druck gesetzt. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich klatschte ein Kopfball von Bastian Wendorff an das obere Aluminium des Tura-Gehäuses. Zehn Minuten später (59.) drosch der trotz einer schmerzhaften Schulterprellung weitermachende Oliver Horn das Leder freistehend aus zwölf Meter über die Querlatte. Danach bewahrte der Tura-Schlussmann bei Schüssen von Norman Stamer (62./74.) mit Glanzparaden seine Elf gleich zweimal vor einem Rückstand. Eigentlich lag der Siegtreffer für den SVL in dieser Phase schier in der Luft.

Doch der fragwürdige Platzverweis von Pierre Miele (gelb/rot in der 77. Minute) durch den teilweise unverständlich pfeifenden Unparteiischen schmälerte diese Hoffnung. Dennoch bot sich dem SVL-Team auch noch in Unterzahl die Möglichkeit zum Siegtreffer, die allerdings von Frank Schach nicht genutzt wurde (88.)

Aufstellung: Sebastian Krimmert, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Tim Kruse-Heidler, Pierre Miele, Norman Stamer, Tim Schulz (ab 60. Minute Dennis Liebert), York Nagler, Oliver Horn (ab 79. Mohammed Aydin), Bastian Wendorff, Frank Schach (ab 89. Yassin Bouguern).


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SV Lemwerder - ATSV Sebaldsbrück 2:5

Zurück auf dem Boden der Tatsachen!    

Die noch vor wenigen Wochen nicht nur bei den SVL-Fans herrschende Euphorie ist spätestens nach dieser Partie von der Realität nicht nur eingeholt, sondern sogar überholt worden. Freilich konnte damals niemand die frühzeitige Personalmisere erahnen. Doch diese existente Sachlage dient nur bedingt für den dürftigen Auftritt gegen den ATSV Sebaldsbrück. Die hauptsächliche Ursache für diese Schlappe war für alle fachkundigen Zuschauer vor allem die eklatante Zweikampfschwäche. Denn die meisten Duelle „Mann gegen Mann“ gingen verloren und deswegen hatten die Gäste immer wieder leichtes Spiel, das Leder aus ihrer Gefahrenzone zu befördern.

Doch neben der wenig durchschlagskräftigen Offensive   (überdeutlich wurde an diesem Tag das Fehlen von Björn Wolf und Henning Diers) offenbarte auch die umformierte Defensive in dieser Hinsicht gravierende Mängel. Dieses Faktum deutete sich schon in der 11. Minute an. Nach der 1:0 Führung durch Bastian Wendorff (8.) ließ die SVL-Abwehr einen ATSV-Angreifer kurz vor dem Strafraum völlig ungehindert zum Schuss kommen und der ließ diese Möglichkeit nicht entgehen. Der endgültige Wachruf für die Schützlinge von SVL-Coach Heiko Schröder hätte eigentlich in der 41. Minute gehört werden  müssen, als ein weiterer ATSV-Distanzschuss an die Querlatte klatschte.

Doch weit gefehlt: Die im Kreis der SVL-Anhänger nach wie vor optimistische Erwartung auf eine Wende wurde eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff bitter enttäuscht. Denn in der 61. Minute markierten die Gäste durch einen Kopfball das 1:2. Ein kollektiv fast schon katastrophales SVL-Abwehrverhalten ging dem 1:3 (78.) und dem 1:4 (81.) voraus. Danach noch einmal kurze Hoffnung, als Bastian Wendorff mit einem Distanzschuss das 2:4 erzielte (84.). Doch das 2:5 schon in der Nachspielzeit bedeutete das endgültige Aus für die Schröder-Schützlinge.

SVL-Aufstellung: Sebastian Krimmert, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Peter Schmiech (ab 84. Minute Tim Schulz), Pierre Miele, Norman Stamer, Eddi Albert (ab 73. Yassin Bouguern), York Nagler, Tim Kruse-Heidler (ab 80. Dirk Klaassen), Bastian Wendorff, Frank Schach.
Torfolge: 1:0 Bastian Wendorff (8.), 1:1 (11.), 1:2 (61.), 1:3 (78.), 1:4 (81.) 2:4 Bastian Wendorff (84.), 2:5 (90.+1).


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TSV Hasenbüren - SV Lemwerder 1:3

Ein Sieg der Moral!

„Es geht also doch“! So lautete das meistgehörte Fazit im Kreis der mitgereisten Fans nach dem Schlusspfiff. Fraglos bezog sich dieses Resümee in erster Linie auf die kämpferische Einstellung der SVL-Truppe. Denn auf dem regennassen Hasenbürener Grantplatz waren spielerische Glanzpunkte von vornherein nicht zu erwarten. Deswegen war „fighten pur“ gefordert und jene Ansage ihres Trainers hatte die Schützlinge von Heiko Schröder - im deutlichen Gegensatz zu den kritisierten Vorstellungen der vergangenen Wochen - offensichtlicht kapiert und setzten diese Maxime von Beginn an kompromisslos um.

Den Lohn für diese Einstellung konnte das SVL-Team in der 21. Minute einheimsen. Nach einer Freistoß-Hereingabe von Pierre Miele aus halblinker Position schaltete Bastian Wendorff im personell massiv versammelten TSV-Strafraum am schnellsten und spitzelte das Leder zum 0:1 über die Linie (21.). Auch am nächsten Treffer war „Button“ mitentscheidend beteiligt. Sein schnell ausgeführter Freistoß erreichte Frank Schach und der überwand den TSV-Keeper mit einem wahrlich schulmäßigen Schuss ins lange Eck zum 0:2 (30.). Kurz danach (36.) hatte auch der immer aufopferungsvoll agierende York Nagler sein verdientes Erfolgserlebnis: Einen Eckstoß von Bastian Wendorff köpfte der Mittelfeldspieler zum 0:3 in die Maschen.




Albert Schach
Wendorff
 Stamer
Kruse-Heidler

D. Klaassen Nagler
Wilkening Miele  Schulze

Krimmert
Nach dem Seitenwechsel kam der durchaus erwartete Ansturm des Gastgebers. Freilich hatte die SVL-Defensive um Libero Pierre Miele und den wiederum sicher wirkenden Keeper Sebastian Krimmert relativ wenig Mühe, die wenig konstruktiven Attacken des Gegners  abzuwehren. So blieb das 1:3 in der 59. Minute eigentlich nur noch Ergebniskosmetik. Zumal der Gastgeber von Glück reden konnte, dass er die Partie nicht in Unterzahl beenden musste.

Denn ein toller Alleingang von Norman Stamer wurde, direkt an der Strafraumgrenze, vom „letzten Mann“ des TSV regelwidrig gebremst. Doch anstelle der „roten Karte“ zeigte der ansonsten gut leitende Unparteiische lediglich „gelb“. 


SVL-Aufstellung: Sebastian Krimmert, Christian Wilkening, Pierre Miele, Matthias Schulze, Dirk Klassen (ab 82. Minute Oliver Horn), York Nagler, Norman Stamer, Tim Kruse- Heidler (ab 75. Minute Jonas Hanke), Bastian Wendorff, Eddi Albert (ab 70.Minute Yassin Bougern), Frank Schach

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SV Lemwerder - SG Aumund-Vegesack II 4:3

Eine letztlich erfreuliche Bescherung!  

SAV II


11
Schach
7
Albert
16
Diers
15
Stamer
6
Wendorff
8
Nagler
11
Klaassen
23
Wilkening
  3
 Schulze
13
Miele

1
Kuhn
Weihnachten ist stets die Zeit der gönnerhaften Geschenke! Und derartige Gaben verteilte die Mannschaft von SVL-Coach Heiko Schröder in ihrem letzten Auftritt vor der Winterpause - zumindest anfänglich - in Hülle und Fülle. Glücklicherweise besann sich sein Team in der Folgezeit offensichtlich darauf,  dass die Stimmung für die anschließende Weihnachtsfeier auch vom Ergebnis dieser Partie abhängen würde. Dennoch blieb das Spiel gegen die an diesem Tag durchaus respektabel auftretende „SAV-Reserve“ bis zum Schlusspfiff spannend. Doch am Ende konstatierte die Statistik einen alles in allem absolut verdienten 4:3 Sieg des Gastgebers.

Zweifellos wird innerhalb der SVL-Truppe über die restlos verkorkste  Anfangsphase dieser Partie noch zu reden sein. Denn dem Ballverlust von Henning Diers in der eigenen Hälfte knapp 120 Sekunden nach dem Anpfiff schauten sowohl Matthias Schulze als auch Pierre Miele relativ tatenlos zu und erlaubten dem frei durchlaufenden SAV-Stürmer so das 0:1 (2.). Allerdings bügelte Hennind Diers nur eine Uhrzeigerumdrehung später seinen kapitalen Fehler wieder aus: Den weiten Einwurf von Pierre Miele verwandelte er per Kopf zum 1:1 (3.).

Doch der dadurch erhoffte Aufwacheffekt blieb aus: Nach einem Eckstoß nutzte der Gast die erneut unverständliche Konfusion im SVL-Defensivbereich zum 1:2 (4.). Mitte der ersten Halbzeit waren die Schröder-Schützlinge freilich aus ihrem Tiefschlaf erwacht, die SVL-Dominanz wurde nun immer deutlicher. Nachdem zunächst Hennig Diers aus aussichtsreicher Position den Ausgleich vergab (31.), nutzte Bastian Wendorff die nächste Möglichkeit: Aus 20 Metern zirkelte er einen Freistoß in das SAV-Gehäuse (44.).

Doch die Freude über diesen Treffer währte nur kurz, denn Sekunden vor dem Halbzeit holte Christian Wilkening seinen Gegenspieler unnötigerweise von den Beinen. Den fälligen Elfmeter konnte Thorben Kuhn zwar abwehren, doch gegen den Nachschuss war der SVL-Keeper machtlos (45.)

Nach dem Seitenwechsel begann ein fast unentwegter SVL-Sturmlauf, der schließlich  in der 55. Minute erstmals belohnt wurde: Die konsequente Vorarbeit von Norman Stamer vollendete Frank Schach zum 3:3. Seine ansehnliche Vorstellung krönte Bastian Wendorff in der 70. Minute: Eine zentimetergenaue Vorlage von Eddi Albert jagte er mit einem fulminanten 20m-Schuß zum 4:3 Endstand ins Netz.

Aufstellung SVL: Thorben Kuhn, Pierre Miele, Christian Wilkening, Matthias Schulze, Norman Stamer, Bastian Wendorff, York Nagler (ab 36. Björn Swyter), Dirk Klaassen, Henning Diers, Frank Schach (ab 83. Jonas Hanke), Eddi Albert.

Torfolge: 0:1 (2.), 1:1 Henning Diers (3.), 1:2 (4.), 2:2 Bastian Wendorff (44.), 2:3 (45.), 3:3 Frank Schach (55.), 4:3 Bastian Wendorff (70.).

Schiedsrichter: Samir Mahjoub (Blumenthaler SV).

Foto: Mit den neuen Trikots auf dem Weg in obere Tabellenregionen? 

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SV Lemwerder - TSV Grolland 3:2

Ein für das Selbstvertrauen eminent wichtiger Sieg!

Wahrscheinlich nicht nur aus Sicht der SVL-Fans eine Partie mit Höhen und Tiefen. Denn nach 25 Minuten war die Mannschaft von Trainer Heiko Schröder eindeutig auf der Siegerstraße. Freilich schien sich kurz nach dem Seitenwechsel das Blatt zu Gunsten der Gäste zu wenden. Und in der Schlussphase mussten die einheimischen Zuschauer noch mehrfach um den knappen Erfolg bangen.

TSV Grolland


11
Schach
7
Albert
10
Wendorff
6
Stamer
4
Klaassen
8
Nagler
12
Kruse-Heidler
3
Wilkening
  9
Horn 
2
Schulze


1
Kuhn

Telegramm

Thorben Kuhn (1), Matthias Schulze (2),  Christian Wilkening (3), Dirk Klaassen (4), Norman Stamer (6) ab 85. Minute Jonas Hanke (15), Eddi Albert (7), York Nagler (8), Oliver Horn (9), Bastian Wendorff (10), Frank Schach (11), Tim Kruse-Heidler (12).
 
Torfolge:
1:0 Eddi Albert (6. Minute), 2:0 York Nagler (25.), 2:1 Foulelfmeter/37.), 2:2 (48.), 3:2 Bastian Wendorff (65.).

Schiedsrichter: Ciuffreda (TSV Lesum-Burgdamm)





 


Erzählen wir die Geschichte dieses Spiels demzufolge der Reihe nach!

Bereits in der 6. Minute köpfte Eddi Albert - zweifellos der kleinste aller im TSV-Strafraum versammelten Akteure - eine Freistoß-Hereingabe von Bastian Wendorff zur SVL-Führung ins Netz.

Auch am 2:0 war „Button“ maßgeblich beteiligt. Sein präziser Seitenwechsel erreichte Frank Schach und dessen Kopfballablage spitzelte York Nagler an der in diesem Moment desorientierten Grollander Abwehr vorbei zum 2:0 über die Linie. Eine völlig unnötige Attacke von Oliver Horn im Strafraum bescherte den Gästen noch vor dem Pausenpfiff (37.) einen Elfmeter, den sie zum 2:1 Anschlusstreffer verwandelten.
Mit dem 2:2 Ausgleich des TSV Grolland nur 180 Sekunden nach Wiederanpfiff (48.) schien die Begegnung zu kippen. Allerdings zeigten die Schröder-Schützlinge gegen einen jetzt mehr und mehr stürmisch anrennenden Gegner ihre gediehene kämpferische Moral. Infolgedessen eröffneten sich bei Kontern mehrere Möglichkeiten.

Die allerklarste Chance vergab indes Norman Stamer. Mit einem haargenauen Zuspiel von Bastian Wendorff in Szene gesetzt, schoss er das Leder völlig freistend und aus Nahdistanz am langen Eck vorbei. Das für diesen Tag uneingeschränkt geltende Sonderlob verdiente sich Bastian Wendorff bei einer Aktion in der 65. Minute: Seinen freilich nicht unhaltbar scheinenden Freistoß aus 25 Metern ließ der TSV-Keeper zum letztlich entscheidenden 3:2 passieren (65.)

Bericht zum Spiel vom TSV Grolland

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Hastedter TSV - SV Lemwerder 1:4

Zwei grundverschiedene Halbzeiten!

Hastedter TSV


11
Schach
7
Albert
10
Wendorff
6
Stamer
9
Klaassen
8
Nagler
4
Kruse-Heidler
3
Wilkening
  2
Horn 
5
Schulze


1
Kuhn
Die Feststellung, dass sich das Niveau dieser Partie im ersten Abschnitt den miserablen Verhältnissen auf dem Platz am Jacobsberg anpasste, ist gewiss nicht übertrieben. Infolgedessen war Heiko Schröder mit der Vorstellung seiner Truppe wohl kaum einverstanden. Zweifelsohne wurde in der Kabine der bis dahin dürftige Auftritt schonungslos analysiert. Diese „Kabinenpredigt“ zeigte ihre Wirkung, denn nach Wiederanpfiff stand ein ganz anderes SVL-Team auf dem Feld. Jetzt endlich besann sich die Mannschaft auf ihre spielerischen Fähigkeiten und beherrschte damit im Verlauf der nächsten 45 Minuten mehr und mehr das Spielgeschehen. In der Anfangsphase bereitete den SVL-Akteuren der matschige Boden erhebliche Probleme, mehrfach wurde vor allem die linke Abwehrseite überlaufen. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich die Defensive in der 20. Minute nur noch durch ein Foulspiel zu helfen wusste. Glücklicherweise konnte Thorben Kuhn den fälligen Elfmeter abwehren. Fast im Gegenzug (22.) die Führung: Eine Vorlage von Eddi Albert schob  Frank Schach mit der Fußspitze zum 0:1 über die Linie. Die Freude über diesen Treffer währte indes nur kurz, bereits fünf Minuten später (27.) markierte der Gastgeber den durchaus vermeidbaren 1:1 Ausgleich.

Kurz vor der Pause bot sich Norman Stamer die hochkarätige Chance zum nächsten Treffer. Nach einer schulmäßigen Kombination jagte er - völlig freistehend - das Leder aus zehn Metern jedoch an das obere Aluminium. Doch wie schon erwähnt: Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich den SVL-Fans ein ganz anderes Team. Zunächst vergab der durch Bastian Wendorff  glänzend in Szene gesetzte Frank Schach völlig freistehend (51.). Freilich blieb die jetzt beginnende SVL-Dominanz letztlich nicht ohne Konsequenz. Norman Stamer erzielte mit einem 20m-Distanzschuß aus halblinker Position das 1:2 (56.), während Oliver Horn sein energisches Solo fast von der Mittellinie mit dem 1:3 abschloss (62.). Der Rest dieser Begegnung verlief nach dem Motto „die Gäste wollten nicht mehr, die Hausherren konnten nicht mehr“. Dennoch gelang Frank Schach nur wenige Sekunden vor dem Abpfiff, nach überlegter Vorarbeit des eingewechselten Henning Diers,  noch das 1:4 (90).

Aufstellung SVL: Thorben Kuhn, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Oliver Horn, Norman Stamper, Dirk Klassen, York Nagler (ab 46. Pierre Miele), Tim Kruse-Heidler, Bastian Wendorff, Frank Schach, Eddie Albert (ab 79. Henning Diers).
Torfolge: 0:1 Frank Schach (22.), 1:1 (27.), 1:2 Norman Stamper (56.), 1:3 Oliver Horn (62.), 1:4 Frank Schach (90.)
Schiedsrichter: Riedel (TuS Schwachhausen).

Ein von diesem Spiel unabhängiger Nachtrag sei der Web-Redaktion gestattet. Der Heilungsprozess bei unserem, im Spiel bei der SG Marßel schwer verletzten Björn Wolf, nimmt einen zuversichtlichen Verlauf. Deswegen besteht durchaus die Hoffnung, dass wir ihn alsbald aktiv wieder sehen werden.
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SV Lemwerder - SV Türkspor II 3:1

Ein wichtiger Arbeitssieg !

Tiefer Boden, böiger Wind und Nieselregen - wahrhaftig keine idealen Bedingungen für ein komfortables Fußballspiel. Logischerweise blieb dieses „Nord-Derby“ spielerisch auch weit hinter den hoch gesteckten Erwartungen zurück. Obgleich sich der SV Türkspor II als durchaus unangenehmer Gegner und keineswegs als Abstiegskandidat präsentierte, war der 3:1 Sieg für das Team von Heiko Schröder letztlich verdient. Und deswegen zählten am Ende nur die drei Punkte auf dem SVL-Konto.

Als Dirk Klaassen bereits in der 6. Minute mit einer in Wirklichkeit verunglückten Hereingabe den Türkspor-Keeper auf dem falschen Fuß überraschte, kursierte im SVL-Fan-Block nur noch die Frage nach der Höhe des SVL-Sieges. Doch schon in der 16. Minute legte sich diese Euphorie. Denn in diesem Moment bewahrte Sebastian Krimmert seine Elf vor dem Ausgleich. Nach einer Flanke verschätzte sich Christian Wilkening, doch den Kopfball des hinter ihm stehenden Türkspor-Stürmers aus Nahdistanz lenkte der SVL-Schluss-mann mit einem tollen Reflex über sein Gehäuse. Ein freilich unberechtigter Feistoß bedeutete die nächste Gefahr für den SVL (37.), das Leder touchierte indes nur das obere Aluminium.

Kurz nach dem Seitenwechsel (47.) das 2:1 für die Schröder-Truppe. Einen bekannt weiten Einwurf von Pierre Miele nutzte Frank Schach per Vollspann zum 2:0. Doch wie so oft in den vergangenen Wochen zu beobachten, machte es sich die zu diesem Zeitpunkt eigentlich dominante SVL-Truppe wieder einmal selbst schwer. Und prompt bescherten diese Nachlässigkeiten in den Abwehr den Gästen ihren Anschlusstreffer: Eine Attacke von Matthias Schulze im Strafraum wertete der Unparteiische als Elfmeter, den die Gäste zum 2:1 Anschlusstreffer nutzten (68.). Erfreulicherweise gab der SVL nur wenig später seine eindeutige Antwort. Einen Schuss des freistehenden Frank Schach konnte der Türkspor-Torhüter nur mangelhaft abwehren und im Nachsetzen markierte Eddi Albert das 3:1 (74.). Damit war das Spiel entschieden. Der eingewechselte und völlig freistehende Yassin Bouguern hatte in der 89. Minute sogar die Möglichkeit zum nächsten Treffer. Doch er schob das Leder aus drei Metern über das leere Türkspor-Gehäuse.   
SV Türkspor


11
Schach
9
Diers
7
Albert

6
Stamer
10
Wendorff
8
Horn
4
D.Klaassen


3
Wilkening
  2
Schulze 
5
Miele

1
Krimmert

Aufstellung SVL:
Sebastian Krimmert, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Dirk Klaassen, Pierre Miele, Norman Stamer, Eddi Albert (ab 79. Minute Stefan Klaassen), Oliver Horn, Henning Diers (ab 58. Minute Dennis Liebert), Bastian Wendorff (ab 76. Minute Yassin Bouguern), Frank Schach.

Torfolge:
1:0 Dirk Klaassen (6. Minute), 2:0 Frank Schach (47. Minute), 2:1 (Foulelfmeter/68.), 3:1 Eddi Albert (74. Minute).


Schiedsrichter:
Salah Grijem (Blumenthaler SV). Eigentlich erledigte  der Unparteiische seinen Job recht ordentlich. Allerdings sollte er sich alsbald abgewöhnen, allzu schnell die „gelbe Karte“ zu zücken. Mehr als ein Dutzend Verwarnungen in einer alles in allem keinesfalls unfairen Partie waren fast schon „inflationär“ und völlig verfehlt.  
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SV Werder Bremen IV - SV Lemwerder 1:2

Eine wahrlich skandalöse Schiedsrichterleistung!

SV Werder IV


7
Schach
5
Bouguern
6
Wendorff
16
Diers

15
Stamer
8
Nagler
4
Kruse-Heidler
21
Wilkening
  9
Horn 
3
Schulze

1
Kuhn

Die nominelle SVL-Aufstellung:
Thorben Kuhn, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Oliver Horn, Norman Stamer, York Nagler, Tim Kruse-Heidler, Bastian Wendorff (ab 70. Minute Stefan Klaassen), Henning Diers (ab 85. Minute Martin Müller), Frank Schach, Yassin Bouguern (ab 68. Minute Björn Swyter).

Tore:
0:1 York Nagler (13. Minute), 1:1 (16.), 1:2 Frank Schach (34. Minute).


Besondere Vorkommnisse:
„Gelb-Rote Karte“ für Tim Kruse-Heidler, Oliver Horn und Norman Stamer (alle in der 66. Minute).

 

Ein Mann stand an diesem Tag bereits während der Partie,
speziell jedoch nach dem Abpfiff im Mittelpunkt des Geschehens.

Das war auch nicht weiter verwunderlich, denn was sich der in gelb gekleidete „Pfeifenmann“ (seinen Namen wollte er auf Nachfrage nicht nennen!) während der neunzig Minuten leistete, brachte den gesamten SVL-Tross - einschließlich des Trainerduos - schier zur Weißglut. Von Beginn an entschied er fast jeden diskutierbaren Zweikampf gegen unsere Mannschaft und unterstrich seine Entscheidungen zudem mit übertriebener, ja selbstdarstellerischer Gestik.

Damit war ganz allein der Unparteiische dafür verantwortlich, dass dieses eigentlich nicht unfaire Spiel in der Schlussphase und danach fast noch ausartete. Ein guter Schiedsrichter zeichnet sich durch wirkliche Souveränität und Unauffälligkeit aus. Doch von diesen Attributen war jener Herr an diesem Tag meilenweit entfernt. Nicht nur der Berichterstatter stellte sich deswegen die Frage, warum der Bremer Fußballverband einen dermaßen unqualifizierten Unparteiischen zu einem derart wichtigen Bezirksligaspiel ansetzt.

Ein weiter Einwurf von Norman Stamer ging der SVL-Führung voraus. Die anschließende Kopfballverlängerung von Hennig Diers in den Strafraum nutzte York Nagler, um mit einem geschickten Heber am Werder-Keeper vorbei, das 0:1 zu markieren (13.). Freilich dauerte die Freude über diesen Treffer nur 180 Sekunden, denn einen dieser mehr als zweifelhaften Freistöße (siehe oben) nutzte der Gastgeber zum Ausgleich (16.). Knapp 20 Minuten später der großartige Auftritt von Frank Schach: Dynamisch und entschlossen beendete er sein Solo zum 1:2 (34.).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie relativ ausgeglichen, prickelnde Strafraumszenen waren Mangelware. Doch dann kam die ominöse, schier unglaubliche 66. Minute: Mit „Gelb-Rot“ schickte der Schiedsrichter innerhalb von 60 Sekunden gleich drei SVL-Aktive „wegen Meckerns“ vom Feld: Tim Kruse-Heidler, Oliver Horn und Norman Stamer. Doch mit einer tollen kämpferischen Moral rettete die auf sieben Feldspieler dezimierte SVL-Truppe gegen einen allerdings völlig ideenlos anrennenden und infolgedessen zu Recht abstiegsbedrohten SV Werder den 2:1 Sieg über die Zeit.

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Sandau-Cup des TSV Meyenburg am 5. Januar 2008

Ein gelungener Auftritt!

Einen glänzenden Eindruck hinterließ unsere Mannschaft beim „Sandau-Cup“, den der TSV Meyenburg in der Halle Schwanewede veranstaltete. Denn die Truppe von Trainer Heiko Schröder schaffte gegen namentlich prominente Teams (u.a. Blumenthaler SV, SAV, SV Grohn) den Einzug ins Finale gegen den  TSV Uesen-Achim (Bezirksliga Lüneburg). Allerdings hatten in der entscheidenden Phase dieser Partie einige SVL-Akteure gewisse Probleme mit ihren Nerven.

Während Bastian Wendorff im notwendigen Siebenmeterschießen seinen Versuch verwandelte, scheiterten mit Pierre Miele (Pfosten), Frank Schach, Yassin Bouguern und Norman Stamer gleich vier SVL-Akteure. Deswegen blieben auch die von Keeper Kenny Frevel (er musste für den verletzten Thorben Kuhn einspringen) gehaltenen drei Siebenmeter am Ende lediglich ein „Muster ohne Wert“. Dennoch zeigte sich Heiko Schröder mit der Vorstellung seiner Schützlinge äußerst zufrieden: „Wir haben hier und heute eine eindrucksvolle Visitenkarte hinterlassen“.

Die Gruppenspiele: Blumenthaler SV - SV Lemwerder 1:0; TSV Meyenburg - SV Lemwerder 0:5 (Frank Schach/2, Bastian Wendorff/2, Yassin Bouguern); SV Lemwerder - Meyenburger SV (Brandenburg) 2:0 (Frank Schach/2).

Halbfinale: SV Grohn - SV Lemwerder 0:1 (Matthias Schulze).

Endspiel: TSV Uesen - SV Lemwerder 3:2 nach Siebenmeterschießen (1:1/ Frank Schach).

Aufstellung: Thorben Kuhn, Kenny Frevel, Pierre Miele, Frank Schach, Yassin Bouguern, Norman Stamer, Eddi Albert, Matthias Schulze, Bastian Wendorff.

Pressebericht
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SV Lemwerder - SC Weyhe II 2:1

Das war ein hartes Stück Arbeit

SV Weyhe II


17
Schach
16
Diers
14
Swyter (ab 82. Begkondu)
4
Paes
15
Stamer
8
Nagler
2
Kruse-Heidler
25
Wilkening
  9
Horn 

3
Schulze

1
Kuhn

Mit diesem lapidaren Satz verabschiedete Jochen Troschke aus dem Regiehaus heraus per Lautsprecher die einheimischen Zuschauer nach dieser Partie aus dem Sport- und Freizeitzentrum.

Dass diesem Fazit am Ende tatsächlich eine gewisse Geltung anhaftete, hatte sich die Mannschaft von SVL-Coach Heiko Schröder allerdings selbst zuzuschreiben. Denn was sein Team bereits in der ersten Halbzeit an glasklaren Tormöglichkeiten en masse versiebte, war fast schon fahrlässig. Und deswegen bewahrheitete sich in der Schlussphase beinahe noch die alte Fußball-Weisheit „wer seine Chancen nicht nutzt, wird dafür bestraft“.

Dabei begann das Spiel für die Schröder-Truppe nach Maß. Bereits in der 6. Minute verwandelte Hennig Diers einen Handelfmeter souverän zur Führung. In der Folge entwickelte sich Einbahnstraßen-Fußball Richtung Weyher Gehäuse, fast im Minutentakt tauchte der SVL gefährlich vor dem SCW-Gehäuse auf.  

Doch Henning Diers scheiterte aus Nahdistanz am Gäste-Keeper (23. Minute) und der von Diers glänzend freigespielte Frank Schach schob das Leder am langen Eck vorbei (40. Minute). Nach dem Seitenwechsel blieb die Szenerie unverändert, der Gastgeber war weiterhin absolut dominant. Dennoch dauerte er bis zur 69. Minute, ehe Frank Schach eine Hereingabe von Norman Stamer entschlossen zum 2:0 nutzte. Das Ding ist nunmehr gelaufen - so der einhellige Tenor des SVL-Anhangs nach diesem Treffer. Doch weit gefehlt: Ein vom Unparteiischen aus rätselhaften Gründen gepfiffener Strafstoß bescherte den Gästen nach 74. Minuten den 2:1 Anschlusstreffer. Doch letztlich war der massiv abstiegsbedrohte und insgesamt wahrlich zu harmlose Gast nicht in der Lage, um das tatsächliche Spielgeschehen noch auf den Kopf zu stellen

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Freundschaftsspiel TuS Elsfleth - SV Lemwerder 1:2

Eine willkommene Konditionseinheit!

Erfolgreich beendete unser Team sein freundschaftliches Gastspiel beim TuS Elsfleth. Denn beim Tabellenführer der Kreisklasse Wesermarsch gewann die Mannschaft von Heiko Schröder mit 2:1. Allerdings hatten seine Schützlinge große Probleme mit den Platzverhältnissen. Fast alle steil in die Spitze gespielten Pässe rutschen auf dem nassen und deswegen besonders schnellen Kunstrasen ins Toraus. Dennoch beherrschte der Bezirksligist den Gastgeber während der gesamten Spielzeit ziemlich klar.

"Letztlich war es eine willkommene Konditionseinheit um wieder das Gefühl für die Wettkampfpraxis auf dem Feld zu bekommen. Freilich hat sich gezeigt, dass wir bis zum Rückrundenstart am 17. Februar gegen den SV Werder IV noch viel Arbeit vor uns haben“ resümierte der SVL-Coach diese Partie.

Nach einem genauen Zuspiel von Pierre Miele über 30 Meter markierte Henning Diers nach 27 Minuten die hochverdiente Führung für den SVL. In der Folge versäumten es die Schröder-Schützlinge allerdings, diesen Vorsprung auszubauen,  weil Henning Diers, Eddi Albert und Yassin Bouguern drei hochkarätige Möglichkeiten versiebten. Rund eine Viertelstunde vor dem Abpfiff das überraschende 1:1, als der zu weit vor seinem Gehäuse postierte Torben Kuhn durch einen Fernschuss überrascht wurde. Für den 2:1 Endstand zeichnete schließlich in der 88. Minute Yassin Bouguern verantwortlich.

„Hoffentlich verläuft unser Trainingsbetrieb ab sofort in geregelten Bahnen, damit wir letztlich noch von einer normalen Vorbereitung sprechen können“ mahnt Heiko Schröder. „Obwohl wir von Anfang an gravierende personelle Einschränkungen akzeptieren mußten, hat meine Mannschaft bislang eine Supersaison gespielt. Deswegen wollen wir die Chance - die wir eigentlich nicht mehr haben - unbedingt nutzen“.

Aufstellung in Elsfleth: Sebastian Krimmert, (ab 46. Minute Torben Kuhn), Pierre Miele, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Jonas Hanke, Björn Swyter, York Nagler, Bastian Wendorff, Henning Diers, Eddi Albert, Yassin Bouguern.

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Super-Presse-Cup: SC Weyhe I - SV Lemwerder (1:1) 4:6 nach Elfmeterschießen

Verdienter Lohn für eine grandiose Mannschaftsleistung!

SC Weyhe I


9
Albert
7
Bouguern
8
Diers

11
Müller
10
Wendorff
6
Nagler
4
Kr.-Heidler


3
Schulze
  2
 Schach
5
Miele

1 Krimmert

Als die mitgereisten SVL-Fans vor dem Anpfiff die Aufstellung ihrer Mannschaft erfuhren, schwante ihnen Schlimmes. Denn mangels personeller Alternativen standen mit Martin Müller, Thomas Troschke und „Laddi“ Ercetin gleich drei Aktive aus der Ü32 auf dem Spielberichtsbogen.

Doch alle Befürchtungen wurden durch das an diesem Tag von Manfred Meyer und Peter Schmiech verantwortlich betreute Team eindrucksvoll, ja glänzend widerlegt: Nach einer kämpferischen Bravourleistung bezwang der SVL den hochfavorisierten SC Weyhe mit 6:4 nach Elfmeterschießen und zieht damit in die nächste Runde ein.

Eigentlich sollte man nach einer derart disziplinierten Vorstellung der gesamten Truppe niemand aus diesem Kollektiv besonders herausheben. Doch zweifellos gebührt Martin Müller ein Sonderlob, denn der Oldie rackerte über neunzig Minuten und ging dabei sicherlich an seine körperlichen Grenzen. Einziger Wermutstropfen war, dass ausgerechnet er den umstrittenen Strafstoß verschuldete, der zum Ausgleich führte. Doch der Reihe nach!

Völlig überraschend bestimmte unsere Mannschaft gegen den aufstiegsambitionierten Tabellenzweiten der Landesliga in den ersten 20 Minuten eindeutig das Spielgeschehen. So war es auch nicht verwunderlich, dass sie - nach einer schulmäßigen Kombination über Tim Kruse-Heidler und York Nagler - durch den abschließenden Henning Diers mit 1:0 in Führung ging (11.). Mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Piere Miele (23.) kam jedoch ein Bruch ins SVL-Spiel. Allerdings dauerte diese Phase nur wenige Minuten, zumal auch der eingewechselte Peter Schmiech weiterhin für uneingeschränkte Ordnung im SVL-Defensivbereich sorgte.

Und gegen dieses brillant organisierte Bollwerk rannten die Schützlinge von SCW-Coach Stephan Joho auch nach dem Seitenwechsel und unter Flutlicht vergebens an. Deswegen musste ihnen ein nach dem Motto „man kann ihn geben, man muss ihn jedoch nicht zwingend geben“, bescherter Strafstoß (siehe   oben) helfen, den 1:1 Ausgleich zu markieren (74.). Bis zum Schlusspfiff blieb es bei diesem Resultat, infolgedessen musste ein Elfmeterschießen über das Weiterkommen in diesem Wettbewerb entscheiden. Und dabei zeigten sich die SVL-Schützen absolut treffsicher. Letztlich sorgte Hennig Diers mit seinem verwandelten Versuch für den 6:4 Sieg.

Aufstellung: Sebastian Krimmert, Pierre Miele (ab 23. Minute Peter Schmiech), Matthias Schulze, Frank Schach, Martin Müller, Bastian Wendorff, York Nagler, Tim Kruse-Heidler, Henning Diers, Eddi Albert, Yassin Bouguern (ab 80. Minute Thomas Troschke).

Torfolge und Elfmeterschießen: 0:1 Henning Diers (11.), 1:1 (74./Strafstoß); 1:2 Bastian Wendorff; 2:2, 2:3 Eddi Albert, Weyhe an den Pfosten, 2:4 Thomas Troschke, 3:4, 3:5 Peter Schmiech, 4:5, 4:6 Henning Diers.


Nächster Gegner im Presse-Super-Cup ist der ASV Ihlpohl. Spieltermin ist derzeit noch unbekannt

Spielplan und Ergebnisse Presse Super-Cup-2007/2008

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TS Woltmershausen - SV Lemwerder 0:1

Ein eminent wichtiger Etappensieg im Aufstiegsrennen!

17
Schach

7
Albert

Nominelle Aufstellung:

Thorben Kuhn, Pierre Miele (ab 46. Minute Henning Diers), Matthias Schulze, Christian Wilkening, Norman Stamer, Oliver Horn, Marco Paes, Stefan Klaassen, Björn Swyter (ab 51. Minute Dirk Klaassen), Frank Schach, Eddi Albert (ab 72. Minute Yassin Bouguern).


Der Unparteiische war gewiss kein Heimschiri. Doch von seinen teilweise eigenartigen Pfiffen waren beide Seiten gleichermaßen betroffen.

14
Swyter

15
Stamer

9
Horn

4
Paes

12
S. Klaassen

3
Schulze

23
Wilkening

13
Miele

1
Kuhn

Spielerische Glanzpunkte waren auf dem pfützenübersäten und deswegen seifigen Grantplatz von vornherein nicht zu erwarten. Doch mit einer kämpferisch imposanten Vorstellung sicherten sich die Schützlinge von SVL-Coach Heiko Schröder in der Hanseaten-Kampfbahn im Rennen um einen Aufstiegsplatz drei ganz wichtige Zähler. Letztlich war der 1:0 Erfolg nicht einmal unverdient, denn über die gesamten 90 Minuten verbuchten seine Schützlinge die insgesamt eindeutig besseren Einschussmöglichkeiten.

Zwar berannte der Gastgeber im zweiten Abschnitt gegen eine personell dezimierte SVL-Truppe fast pausenlos das Gehäuse von Thorben Kuhn, konnte sich gegen die von Matthias Schulze und Oliver Horn exzellent organisierte Defensive jedoch nur noch eine glasklare Chance erarbeiten. Warum nun gegen einen personell geschmälerten SVL? Bereits in der Anfangsphase zeigte der Unparteiische - nach einem Zweikampf - Frank Schach die gelbe Karte. Freilich war diese Verwarnung eine glatte Fehlentscheidung, denn allein sein, eine Tätlichkeit begehender Gegenspieler, hätte in dieser Situation „rot“ verdient gehabt.

Allerdings brachte dieser Schiedsspruch jene fatale Folge: Nach einem angeblichen Foulspiel von Frank Schach zeigte der „Herr in Schwarz“ dem SVL-Stürmer bereits in der 36. Minute gelb/rot. Ansonsten blieb lediglich eine Szene aus der ersten Halbzeit erwähnenswert: Die Führung für den SVL hatte Oliver Horn auf dem Fuß, seinen Schuss aus Nahdistanz konnte der TS-Keeper allerdings mit tollem Reflex abwehren (15.).

Nach dem Seitenwechsel begann die bereits erwähnte Drangphase des Gastgebers, die indes einfallslos blieb. Ganz im Gegenteil: Einen weiten Abschlag von Thorben Kuhn erkämpfte sich Eddi Albert, doch sein Schuss verfehlte knapp das Ziel (70.). Kurz danach folgten die Minuten des eingewechselten Yassin Bouguern.

Mutterseelenallein auf das TS-Gehäuse zulaufend scheiterte er zunächst am Schlussmann der Gastgeber (83.). 120 Sekunden später machte es der SVL-Youngster jedoch wesentlich besser. Einen präzisen Steilpass von Marco Paes nutzte er mit seinem ersten Saisontreffer zum umjubelten 1:0 (85.). Bezeichnend für die danach mehr und mehr aufkommende Frustration in Reihen des Gastgebers die 87. Minute: Nach einer üblen Tätigkeit zeigte der Unparteiische dem TS-Mittelstürmer die „rote Karte“.

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SV Lemwerder - OT Bremen II 2:0

Ein Pflichtsieg ohne jeglichen Glanz!

OT
Bremen II


17
Schach
7
Albert
14
Swyter

15
Stamer
4
Paes
8
Nagler
2
Kr.-Heidler

23
Wilkening
  9
Horn
3
Schulze


1
Krimmert

So oder so ähnlich lautete das Fazit vieler Zuschauer. Auch SVL-Coach Heiko Schröder zeigte sich zu Recht wenig begeistert: „Abhaken, letztlich zählen nur die drei Punkte“.

Tatsächlich bot die Vorstellung seiner Mannschaft keinerlei Anlass für ein euphorisches Statement, denn über die gesamten 90 Minuten zeigte sie spielerisch nur Schmalkost. Dass sie diese Partie dennoch verhältnismäßig sicher über die Bühne brachte, lag vor allem am harmlosen Gast, infolgedessen hatte SVL-Keeper Sebastian Krimmert in dieser Partie eigentlich nur zwei brenzlige Situationen zu überstehen.

Mit einer präzisen Flanke bereitete Frank Schach die Führung vor. Dessen Hereingabe verwandelte Björn Swyter mit einem sehenswerten Schuss aus der Drehung heraus zum 1:0 (16.). Nur 60 Sekunden später bewahrte Sebastian Krimmert seine Elf mit einer bravourösen Parade vor dem Ausgleich. In der 34. Minute wäre der SVL-Keeper allerdings chancenlos gewesen, doch der völlig freistehende OT-Stürmer schob das Leder am langen Eck vorbei.

Kurz nach dem Seitenwechsel (47.) eine Art Vorentscheidung. Der durchgebrochene Frank Schach konnte im Strafraum nur regelwidrig gebremst werden und SVL-Youngster Björn Swyter verwandelte den fälligen Elfmeter eiskalt zum 2:0. Danach hätte SVL-Betreuer Manfred Meyer, der die Begegnung für den nicht erschienenen Schiedsrichter ohne Fehl und Tadel leitete, eigentlich abpfeifen können. Denn weder die Schröder-Schützlinge noch die Gäste sorgten in der Folge für wirklich aufregende Strafraumszenen.

Nominelle SVL-Aufstellung: Sebastian Krimmert, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Oliver Horn, Norman Stamer (ab 30. Minute Stefan Klaassen), Marco Paes, York Nagler, Tim Kruse-Heidler, Björn Swyter, Frank Schach (ab 63. Minute Yassin Bouguern), Eddi Albert (ab 75. Minute Dirk Klaassen).

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SV Grohn - SV Lemwerder 2:1

Trotz der Niederlage keinesfalls enttäuscht!


16
Diers

17
Schach

Nominelle Aufstellung:
Thorben Kuhn, Pierre Miele, Matthias Schulze, Christian Wilkening, Stefan Klaasen (ab 83. Yassin Bouguern), York Nagler, Oliver Horn, Marco Paes (ab 65. Minute Dirk Klaasen), Björn Swyter, Hennig Diers (ab 74. Eddi Albert), Frank Schach.
Tore: 0:1 Eigentor (7.). 1:1 (24.). 2:1 (82.).

Schiedsrichter: Samir Mahjoub (BSV). Der immerhin in der Verbandsliga pfeifende Schiri wirkte in der Tat nicht immer souverän.

14
Swyter

12
S.Klaassen

8
Nagler

9
Horn

4
Paes

3
Schulze

23
Wilkening

13
Miele

1
Kuhn


Nach dem Schlusspfiff fiel das Fazit vieler neutraler Beobachter ziemlich eindeutig aus: Ein Unentschieden wäre das gerechte Resultat gewesen. Doch im Fußball zählen nun einmal die Tore und deswegen konnte der SV Grohn am Ende drei Zähler auf seinem Konto verbuchen. Verständlicherweise war die Niedergeschlagenheit innerhalb des Teams von SVL-Coach Heiko Schröder spürbar. Denn seine Jungs hatten eine nicht nur engagierte, sondern auch couragierte Vorstellung gezeigt und dem Meisterschaftsanwärter vollauf Paroli geboten. Freilich konnten sie den wahrhaftig verdienten Lohn aufgrund einer Nachlässigkeit in der 82. Minute nicht einfahren. Dessen ungeachtet haben diese 90 Minuten gegen den Tabellenführer nachhaltig unterstrichen, dass die Mannschaft bestimmt in der Lage ist, im Aufstiegskampf weiterhin ein gewichtiges Wort mitzureden.

Für den ersten Aufreger sorgten die Gäste. Eine Flanke von Henning Diers verfehlte Frank Schach per Flugkopfball nur um Haaresbreite (7.). 120 Sekunden später klärte Christian Wilkening für seinen schon bezwungenen Schlussmann auf der Linie (9.). Ein weiter Einwurf von Pierre Miele ging der SVL- Führung voraus. SVG-Keeper Balzer wurde bei seiner Abwehraktion von einem eigenen Mitspieler behindert und vom Bein eines Grohner Verteidigers prallte das Leder als Eigentor über die Linie. Doch die Freude über das 1:0 verspielte der SVL nur sieben Minuten später, denn gleich mehrere Stellungsfehler ermöglichten dem Gastgeber das 1:1 (24.). Eine exzellente Aktion von Balzer verhinderte in der 29. Minute die erneute SVL-Führung: Den 14m-Schuss von Björn Swyter fischte er mit den Fingerspitzen aus dem bedrohten Eck.

Nach Wiederanpfiff standen die gleichen Spieler noch einmal im Mittelpunkt (68.). Und wiederum blieb Balzer in diesem Duell Sieger, als er den wahrlich nicht unplatzierten Schuss von Björn Swyter mit einer erneuten Glanzparade abwehren konnte (68.). Doch insgesamt hatte der SV Grohn - auch weil der SVL seine spielerische Linie aus der ersten Halbzeit zeitweilig völlig verlor - im zweiten Abschnitt mehr Ballbesitz und deshalb auch mehr Spielanteile. Dennoch hatten sich die meisten Zuschauer bereits mit dem leistungsgerechten Remis abgefunden, als dem SV Grohn doch noch das glückliche 2:1 gelang (82.). Freilich war danach immer noch ein Punktgewinn für den SVL möglich, doch der Schuss von Frank Schach aus aussichtsreicher Position strich knapp am langen Eck des Grohner Gehäuses vorbei (89.).

DIE NORDDEUTSCHE schreibt:


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SV Lemwerder - SG Marßel 1:1

Eine große Chance verpaßt!  


10
Schach

16
Diers

Nominelle Aufstellung:

Thorben Kuhn, Oliver Horn, Matthias Schulze, Christian Wilkening (ab 78. Minute Yassin Bouguern), Norman Stamer, Marco Paes (ab 81. Minute Dirk Klaassen), York Nagler, Stefan Klaassen, Björn Swyter (ab 63. Minute Eddi Albert), Frank Schach, Henning Diers.

Tore: 0:1 (14. Minute) 1:1 Henning Diers (18.)
Rund 150 Zuschauer sahen diese Partie im Sport-und Freizeitzentrum.

 

14
Swyter

15
Stamer

4
Paes

8
Nagler

12
S. Klaassen

3
Schulze

2
Wilkening

9
Horn

1
Kuhn

Die Vorgabe war eigentlich eindeutig: Mit einem Dreier wollte unsere Mannschaft die SG Marßel punktemäßig überholen und in der Tabelle erstmals während dieser Saison einen Aufstiegsplatz belegen. Doch am Ende musste sich das SVL-Team mit einem sogar noch glücklichen 1:1 Remis begnügen.

Lediglich Thorben Kuhn war es letztlich zu verdanken, dass die Schützlinge von Heiko Schröder den Platz nicht mit leeren Händen verlassen mussten. Allein der SVL-Keeper bewahrte in der Schlussphase sein Kollektiv mit zwei Glanzparaden vor dem  Rückstand. Damit machte er seine Mitschuld am SGM-Führungstreffer in der 14. Minute mehr als wett. In jener Szene segelte ein 20m-Freistoß  über die von ihm postierte Mauer und auch am zu spät reagierenden SVL-Torhüter vorbei zum 0:1 ins Netz.

Fast postwendend folgte indes die Antwort des Gastgebers. Nach einer Hereingabe von Frank Schach wehrte die SGM-Defensive das Leder nur unzureichend ab und Hennig Diers erzielte mit einem 12m-Flachschuss den 1:1 Ausgleich (19.).

Bis zu diesem Zeitpunkt konnte man innerhalb der prächtigen und sicherlich auch erwartungsfrohen Zuschauerkulisse noch von einem Spitzenspiel reden. Doch was sich danach auf dem grünen, freilich sehr holprigen Rasen tat, verdiente immer weniger dieses Attribut. Fehlpässe en masse und wenig konstruktive Angriffe, ansonsten gab es beidseitig kaum noch etwas zu sehen.

Vor allem im zweiten Abschnitt hatte der neutrale Beobachter nicht den Eindruck, dass der SVL dieses Spiel mit aller Macht gewinnen wollte. Ganz im Gegenteil, der SG Marßel wirkte über weite Strecken wesentlich zwingender. Doch wie schon oben erwähnt: Die Gäste vergaben zweimal ihre Siegchance.

Infolgedessen ein eindeutiges Fazit:

Diese insgesamt dürftige Begegnung hatte wahrlich keinen Sieger verdient!   
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FC Union 60 - SV Lemwerder 1:4

Einfacher als vorher gedacht!

 

16
Diers

7
Albert

Nominelle Aufstellung:

Thorben Kuhn, Stefan Klaassen, Christian Wilkening (ab 18. Minute Yassin Bouguern), Matthias Schulze, Norman Stamer (ab 46. Kenny Frevel; ab 75. Stephan Claespeter), Oliver Horn, York Nagler, Tim Kruse-Heidler, Dirk Klaassen, Henning Diers, Eddi Albert.

Tore:
0:1 (5.) Hennig Diers, 0:2 York Nagler (10.), 0:3 Henning Diers (15.), 0:4 Eddi Albert (47.). 1:4 (90.)

 

11
Dirk Klaassen

15
Stamer

9
Horn

8
Nagler

2
Kr.-Heidler

23
Wikening

3
Schulze

12
Stefan Klaassen

1
Kuhn


Vor der Partie wurde dem FC Union 60 allseits eine Menge Respekt bekundet. Doch das erwies sich sehr schnell als völlig überflüssig, denn schon nach einer Viertelstunde hatte die mit einigen personellen Problemen auflaufende Mannschaft von Heiko Schröder dem Gastgeber den Schneid restlos abgekauft. Frühzeitig (5. Minute) brachte Henning Diers sein Team auf dem hervorragend bespielbaren Kunstrasenplatz in Führung. Eine Hereingabe des sich auf der rechten Außenbahn energisch durchsetzenden Tim Kruse-Heidler köpfte er zum 0:1 in die Maschen.

Nur wenig später (10.) erhöhte York Nagler auf 0:2. Und als Hennig Diers eine Freistoß-Flanke von Norman Stamer mit seinem zweiten Kopfballtreffer zum 0:3 nutzte (15.), war die Begegnung eigentlich gelaufen. Freilich hätte der SVL diesen beruhigenden Vorsprung noch vor dem Seitenwechsel ausbauen können. Doch gleich drei aussichtsreiche Konter wurden relativ leichtfertig vertan. Zweimal war das Zuspiel von Yassin Bouguern auf den völlig freistehenden Eddi Albert schlichtweg zu ungenau und beim dritten Gegenangriff zeigte sich Eddi Albert mit einem Schuss aus schwierigem Winkel viel zu eigensinnig, anstatt seinen mutterseelenallein vor dem Union-Gehäuse auftauchenden und einschussbereiten Sturmpartner zu bedienen.

Diesen Fauxpas machte „Eddi“ allerdings kurz nach der Halbzeitpause wieder wett. Zunächst scheiterte Henning Diers am Union-Keeper, doch den Abpraller schob Albert zum 0:4 über die Linie (47.) Danach verflachte die Partie, der insgesamt harmlose FC Union konnte nicht mehr und die Schröder-Truppe zeigte sich mit dem Ergebnis ganz offensichtlich zufrieden. Erwähnenswert erst wieder die 75. Minute: Nach endlos langer Verletzungspause griff Stephan Claespeter erstmals wieder aktiv ins Geschehen ein. Sein mit viel Beifall seitens der mitgereisten SVL-Fans bedachtes Comeback hätte er fast mit einem Treffer gekrönt.

Doch kurz nach seiner Einwechselung verfehlte er das Union-Gehäuse nur um Zentimeter. Bezeichnend für den Spielverlauf war jedoch, dass SVL-Keeper Thorben Kuhn nach 81 Minuten erstmals ernsthaft geprüft wurde. Und so blieb das 1:4 durch einen Union-Fernschuss Sekunden vor dem Abpfiff letztlich nur noch Ergebniskosmetik.


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SV Lemwerder - Tura Bremen II 3:1

Ein beherzter Sieg in Unterzahl!


5
Bouguern

7
Albert

Nominelle Aufstellung:
Paul-Philipp Lapsien, Stefan Klaassen, Matthias Schulze, Oliver Horn, Björn Swyter, York Nagler, Dirk Klaassen (ab 83. Minute Stephan Claespeter), Tim Kruse-Heidler, Henning Diers, Yassin Bouguern (ab 52. Frank Schach), Eddi Albert (ab 74. Martin Müller).

Tore:
0:1 (13./Strafstoß), 1:1 Björn Swyter( 30.), 2:1 Eddi Albert (45.), 3:1 Frank Schach (90.).

Schiedsrichter: Kara (SV Türkspor)

 

14
Diers

14
Swyter

8
Nagler

11
D.Klaassen

2
Kr.-Heidler

3
Schulze

9
Horn

12
Stefan Klaassen

1
Lapsien

Normalerweise verzichtet der Berichterstatter auf einen Kommentar zur Leistung des Schiedsrichters. Diese Handhabung bedeutet in der Regel, dass der Unparteiische unauffällig agierte, das Spiel gleichwohl jederzeit souverän leitete. Nach dieser Partie ist es jedoch Chronistenpflicht von der Regel abzuweichen, um die Vorstellung von Herrn Kara (SV Türkspor) kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Denn der Schiri sah diese Begegnung scheinbar als eine Bühne für selbstdarstellerische Theatralik und verteilte dabei insgesamt neun Gelbe und eine Gelb-Rote Karte. Doch seine größte Fehlleistung vollbrachte Kara bereits in der 13. Minute. Ein wenigstens zwei Meter vor der Linie (für alle Zuschauer deutlich sichtbar) begangenes Foul der SVL-Defensive verlegte er in den Strafraum und zeigte auf den ominösen Punkt. Die Gäste ließen sich dieses Geschenk nicht entgehen und verwandelten den unberechtigten Elfmeter zum 0:1.

Im Mittelpunkt der nächsten nennenswerten Szenen stand Björn Swyter. Zunächst jagte er einen durch Tim Kruse Heidler hereingebrachten und von der Tura-Abwehr nur ungenügend abgewehrten Eckstoß mit fulminantem 14m-Schuss zum 1:1 in die Maschen (30.). Knapp eine Viertelstunde später (43.) wurde er jedoch zum tragischen Helden: Bereits „Gelb“ verwarnt leistete er sich eine Attacke, die wahrscheinlich nur Schiri Kar als verwarnungswürdig einstufte und schickte den SVL-Youngster vom Feld.

Doch zu diesem Zeitpunkt hätte es bereits 2:1 für den Gastgeber stehen können, ja müssen. Denn nur 120 Sekunden nach dem Ausgleich (32.) köpfte der völlig freistehende Eddi Albert das Leder nicht ins Netz, sondern einen eigentlich hilflosen, weil auf der Torlinie liegenden Tura-Abwehrspieler, an. Kurz vor dem Halbzeitpfiff  (45.)  machte er es jedoch wesentlich besser. Eine präzise Hereingabe von Tim Kruse-Heidler schlenzte er zur 2:1 Führung ins lange Eck des Tura Gehäuses.

Gegen die personell dezimierte Schröder-Elf bestimmten die Gröpelinger nach dem Seitenwechsel mehr und mehr das Spielgeschehen, konnten sich jedoch keine zwingenden Möglichkeiten erarbeiten.

Lediglich einmal wurde SVL-Keeper Lapsien in den zweiten 45 Minuten ernsthaft geprüft, als er einen gefährlichen Distanzschuss über die Querlatte lenken musste. So kam es, wie es kommen musste: Den von York Nagler vorbereiteten Konter vollendete der blitzschnell startende Frank Schach in der Schlussminute (90.) zum 3:1 Endstand.
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ATSV Sebaldsbrück - SV Lemwerder 1:0

Wurde damit der Aufstieg verspielt?


16
Diers

7
Albert

Nominelle Aufstellung:
Paul-Phillipp Lapsien, Stefan Klaassen, Marco Paes, Frank Schach, Dirk Klaassen, Oliver Horn, York Nagler, Tim Kruse-Heidler (ab 85. Matthias Schulze), Björn Swyter (ab 73. Minute Martin Müller), Henning Diers, Eddi Albert (ab 68. Minute Yassin Bouguern).

Tor: 1:0 (85.)

 

 

14
Swyter

11
D. Klaasen

9
Horn

8
Nagler

2
Kr.-Heidler

4
Paes

10
Schach

12
S. Klaassen

1
Lapsien

Nach dem Schlusspfiff war das Fazit der mitgereisten Fans ziemlich einhellig: Der SVL hat diese Partie gegen den bekanntermaßen heimstarken ATSV Sebaldsbrück schon in der ersten Halbzeit „vergeigt“. In jenem Abschnitt konnte - nein musste - die klar spielbestimmende Truppe von Heiko Schröder diese Begegnung eigentlich für sich entscheiden. Wenigstens drei hochkarätige Einschussmöglichkeiten blieben während dieser Phase indes ungenutzt. Und das rächte sich bitter, denn nur fünf Minuten vor dem Ende erzielte der keinesfalls übermächtige Gastgeber den spielentscheidenden Treffer.

Möglichkeit Nummer eins bot sich schon nach 120 Sekunden Henning Diers. Allein auf das ATSV-Gehäuse zusteuernd, schob er das Leder am langen Eck vorbei. Unter Umständen wäre in dieser Situation ein präziser Querpass auf den mitgelaufenen Eddi Albert die bessere Lösung gewesen. Die in der ersten Hälfte einzig gefährliche Situation für das SVL-Gehäuse wurde nach 33 Minuten notiert, als Stefan Klaassen für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie rettete. Die klarste aller Gelegenheiten zur Führung bot sich freilich nur wenig später (34.) Björn Swyter. Doch aus Nahdistanz lenkte der SVL-Youngster das Leder nur an den Pfosten. Möglichkeit Nummer drei hatte wiederum Hennig Diers: Die Hereingabe von York Nagler jagte er gleichwohl über die Querlatte
.

Kurz nach dem Seitenwechsel (47.) weckte ein schulmäßiger Kopfball von Henning Diers - der allerdings nur an den Pfosten klatschte - im Kreis des SVL-Anhangs die Zuversicht, dass die Schröder-Truppe auch weiterhin das dominante Team bleiben würde. Freilich trog diese Hoffnung, mehr und mehr verlor der SVL seine bis dahin gezeigte spielerische sowie läuferische Linie und erlaubte damit den Hausherren das Kommando zu übernehmen. Eine letzte Möglichkeit bot sich dem SVL nach 64 Minuten, doch der Kopfball von Henning Diers segelte freilich über das obere Aluminium. Letztendlich ging dem 1:0 ein unverständlicher Konzentrationsfehler voraus. Den weiten Abschlag des ATSV-Keepers brachte die SVL-Defensive nicht unter Kontrolle (85.) und bescherte damit dem Gastgeber den alles in allem glücklichen Siegtreffer. 

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SV Lemwerder - TSV Hasenbüren 0:1

Ist der Aufstiegszug endgültig ohne den SVL abgefahren?

Das hatten wir uns natürlich ganz anders vorgestellt“!

Mit diesem treffenden Satz verabschiedete Abteilungsleiter Jochen Troschke per Lautsprecher viele tief enttäuschte SVL-Fans aus dem heimischen Sport- und Freizeitzentrum. Denen war, nach einer mehr als dürftigen Vorstellung ihrer Mannschaft, an diesem sonnenüberfluteten Nachmittag die vorher erwartungsfrohe Stimmung restlos vergangen. Auch SVL-Coach Heiko Schröder verließ den Platz mit betrübter Miene und kommentierte den Auftritt seiner Truppe völlig zu Recht als „nicht aufstiegswürdig“. Tatsächlich konnte unsere Mannschaft in dieser Auseinandersetzung zu keiner Zeit die immer noch vorhandenen Aufstiegsambitionen unterstreichen.

Meist ideenlos, zeitweilig kraftlos wirkend und deswegen ohne den absolut zwingenden Kampfgeist, bot das Team eine seiner schlechtesten Saisonleistungen. Weil sich freilich auch der spielerisch allenfalls „Hausmannskost“ bietende Gast vor allem auf seine defensiv kompakt stehende Abwehr konzentrierte, blieben in dieser insgesamt wenig ansehnlichen Partie spektakuläre Strafraumszenen und glasklare Torchancen beidseitig absolute Mangelware. Die alles in allem einzige Möglichkeit für den SVL resultierte aus der 21. Minute, als ein Schuss von Frank Schach vom TSV-Keeper abgeblockt wurde.

Ansonsten gab es bis zur 73. Minute nichts zu notieren. Doch dieser Moment bedeutete die Entscheidung: Ein Gewühl vor dem SVL-Gehäuse nutzte die Elf von TSV-Trainer Rolf Dubiel zum 0:1. Die nunmehr erwartete SVL-Trotzreaktion blieb indes aus. Ganz im Gegenteil: In der 85. Minute bewahrte Keeper Thorben Kuhn seine mehr und mehr aufrückende Elf bei einem TSV-Konter mit einer Blitzreaktion vor dem 0:2 und bereits in der Nachspielzeit klatschte ein TSV-Freistoß an das obere Aluminium.

17
Schach
7
Albert

Nominelle Aufstellung:
Thorben Kuhn, Stefan Klaasen, Oliver Horn, Matthias Schulze, Dirk Klaassen (ab 77. Minute Stephan Claespeter), York Nagler, Tim Kruse-Heidler, Henning Diers, Björn Swyter (ab 77. Paul-Philip Lapsien), Frank Schach, Eddi Albert (ab 61. Minute Bastian Wendorff).

Tor: 0:1 (73.)

Schiedsrichter:
Georg Trebin (SAV) leitete die insgesamt faire Partie recht ordentlich.

16
Diers
14
Swyter
11
D.Klaassen
8
Nagler
2
Kruse-Heidler
9
Horn
3
Schulze
9 12
S.Klaassen
1
Kuhn


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SG Aumund-Vegesack II - SV Lemwerder 5:0

Der Aufstieg hat sich endgültig erledigt!


 16
Diers

 5
Bouguern

7
Albert

Alle SVL-Fans vermochten sich an diesem Tag des Eindrucks nicht erwehren, dass ihre Mannschaft - nach der vorsonntäglichen Heimniederlage gegen den TSV Hasenbüren - den Aufstieg, ja sogar die gesamte Saison abgehakt hat. Eine andere Schlussfolgerung konnte es für die mehr als bescheidene Vorstellung im Vegesacker Stadion nicht geben. Zweifellos wurde in dieser Partie das Fehlen von mindestens einem halben Dutzend verletzter Leistungsträger mehr als deutlich. Doch das konnte keine Entschuldigung für das auflaufende, freilich völlig ausgelaugt wirkende Team sein. Ideenlos und ohne den letzten Biss ergab es sich, vor allem in der Schlussphase, ihrem Schicksal und gestattete dem Gastgeber einen wahrscheinlich nicht erwarteten Kantersieg

 11
D.Klaassen

 14
Swyter

8
Nagler

 9
Horn

 4
Paes

17
Schach

 3
Schulze

 
1

Kuhn


Die Hoffnung, dass sich das prall gefüllte SVL-Lazarett vor dieser Partie etwas leeren würde, erfüllte sich nicht. Ganz im Gegenteil, wenige Stunden vor dem Anpfiff meldete sich auch noch Tim Kruse-Heidler als nicht einsatzfähig und deshalb musste wieder einmal Marco Paes einspringen. Freilich lag es nicht am ihm, dass der Gastgeber von Beginn an das Kommando übernahm und gleich mehrfach gefährlich vor dem Gehäuse von Thorben Kuhn auftauchte. Vielleicht wäre die Partie jedoch ganz anders verlaufen, wenn Yassin Bouguern seine zwischenzeitliche Chance genutzt hätte.

Aus günstiger Position jagte er das Leder gleichwohl über das SAV-Gehäuse, während ein Kopfball von Dirk Klaassen knapp über das obere Aluminium flog (15.). Bezeichnend indes das 1:0: Bei einer kollektiven SVL-Vorwärtsbewegung verlor York Nagler im Mittelfeld den Ball und der Gastgeber konterte eiskalt durch Jörg Segerath (19.). Fast identisch das 2:0: Wiederum präsentierte sich die SVL-Defensive, inklusive des zögerlich agierenden Thorben Kuhn, offen wie ein Scheunentor und Segerath nahm auch dieses Geschenk, wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff (44.), dankbar an. Mit Beginn der zweiten Hälfte keimte im SVL-Lager kurzfristig Hoffnung auf eine Wende auf, denn jetzt tauchte die Schröder-Truppe im Minutentakt und scheinbar wild entschlossen im SAV-Strafraum auf.

Deswegen hatte das Duo Henning Diers/Yassin Bouguern auch den - freilich leichtfertig vergebenen - Anschlusstreffer auf  dem Fuß. Mit der „gelb-roten Karte“ für Oliver Horn (55.) und dem kurz darauf folgenden 3:0 (58.) war diese Begegnung allerdings entschieden. Infolgedessen blieben die weiteren Treffer zum 5:0 Endstand (66./89.) nur noch Ergebniskosmetik für eine wahrhaftig schmerzliche SVL-Niederlage.

Nominelle Aufstellung:

Thorben Kuhn, Matthias Schulze, Marco Paes, Frank Schach, Dirk Klaasen, Björn Swyter (ab 59. Minute Jonas Hanke), York Nagler, Oliver Horn, Henning Diers, Yassin Bouguern, Eddi Albert (ab 65. Stephan Claespeter).


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TSV Grolland - SV Lemwerder 1:2

Ein hochverdienter Sieg!

16
Diers

10
Wolf

17
Schach

Nominelle Aufstellung:
Thorben Kuhn, Bastian Wendorff, Marco Paes, Matthias Schulze, Dirk Klaassen, York Nagler, Björn Swyter, Tim Kruse-Heidler, Björn Wolf, (ab 77. Minute Eddi Albert), Henning Diers, Frank Schach (ab 86. Yassin Bouguern).

Tore:
0.1 Frank Schach (48.), 1:1 (54.), 1:2 Frank Schach (64.).

11
D.Klaassen

8
Nagler

14
Swyter

2
Kr.-Heidler

4
Paes

3
Schulze

6
Wendorff

1
Kuhn


Vor Spielbeginn verblüfften Heiko Schröder und Gerd Kuhn den Berichterstatter und die mitgereisten SVL-Fans mit zwei personellen Veränderungen. Der zuletzt immer wieder an Verletzungen laborierende Bastian Wendorff wurde seitens des Trainergespanns mit der Rolle „letzter Mann“ beauftragt und Björn Wolf - vor  acht Monaten in Marßel schwerwiegend außer Gefecht gesetzt - stand erstmals wieder in der Startformation. Allerdings lag es sicherlich nicht allein an diesem Duo, dass das SVL-Kollektiv an diesem Tag eine wahrlich ansehnliche Vorstellung bot und am Ende als verdienter Sieger den Platz an der Ochtumbrücke verlassen konnte.

Allein ihrem Schlussmann hatte es der Gastgeber nämlich zu verdanken, dass er nicht bereits zur Halbzeit hoffnungslos in Rückstand geraten war. Denn was Steven Schnock in dieser Phase parierte war fast schon sensationell. Unter anderem lenkte er einen knallharten 25m-Distanzschuss von Bastian Wendorff sowie einen gleichfalls gefährlichen Kopfball von Henning Diers mit Glanzparaden über sein Gehäuse. Freilich stand dem TSV-Keeper auch Fortuna mehrfach zur Seite: Ein Schlenzer von Tim Kruse-Heidler strich hauchdünn am langen Eck vorbei (32.), der Schuss von Björn Wolf ging knapp am Pfosten vorbei (34.) während Frank Schach nur den Pfosten traf (39.).

Doch kurz nach dem Seitenwechsel war die Glücksträhne des TSV-Torhüters beendet. Einen schulmäßigen Konter über Dirk Klaassen vollendete Frank Schach zum 0:1 (48.). Freilich währte die Freude über den Führungstreffer im SVL-Lager nur kurz. An der eigenen Torauslinie zu zögerlich agierend, gewährte Bastian Wendorff dem TSV eine Hereingabe und die Hausherren nutzten dieses Geschenk zum Ausgleich. Mutmaßlich wollte Bastian Wendorff seinen Fauxpas so schnell als möglich wettmachen. Diese Möglichkeit bot sich ihm in der 58. Minute: Sein präzis gezirkelter 25m-Freistoß klatschte indes nur an das rechte obere Aluminium-Dreieck.

Gleichwohl  blieb das SVL-Team weiterhin klar tonangebend. Deswegen war das 1:2 nur ein logische Konsequenz: Eine scharfe Hereingabe von Tim Kruse-Heidler bugsierte Frank Schach aus Nahdistanz zum 1:2 über die Linie. In der Schlussphase hätten die Schröder-Schützlinge dieses Resultat noch ausbauen können. Doch Eddi Albert schob das Leder - mutterseelenallein vor Schnock auftauchend - am langen Eck vorbei (85.),  während Frank Schach 60 Sekunden später (86.) nur den Pfosten traf.

Bericht des TSV Grolland HIER

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SV Lemwerder - Hastedter TSV 3:0

Lediglich ein Pflichtsieg!  


7
Albert

 

5
Bouguern

Nominelle Aufstellung:
Kenny Frevel, Bastian Wendorff, Marco Paes, Matthias Schulze, Dirk Klaassen, Henning Diers, Björn Swyter  (ab 46. Minute Stephan Claespeter), Tim Kruse-Heidler, Björn Wolf, Eddi Albert (ab 76. Minute Jonas Hanke), Yassin Bouguern.

Tore:
1:0 Henning Diers (14. Minute), 2:0 Henning Diers (40. Minute), 3:0 Bastian Wendorff (57. Minute).  

 10
Wolf

11
D.Klaassen

16
Diers

14
Swyter

2
K.-Heidler

4
Paes

3
Schulze

6
Wendorff

1
Frevel


Eine ganz bestimmte Personalie war vor dem Anpfiff das meist diskutierte Thema: Kenny Frevel hütete überraschend das SVL-Gehäuse. „Er hat in den vergangenen Wochen intensiv trainiert und sich deswegen diese Chance verdient“ lieferte Kotrainer Gerd Kuhn indes die Erklärung. Freilich konnte der SVL-Keeper seine wahren Fähigkeiten, gegen die von Beginn an lediglich auf Torsicherung bedachten Gäste, nur ein einziges Mal unter Beweis stellen.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 86 Minuten gespielt, als Frevel einen Flachschuss per blitzschneller Fußabwehr klärte. Ansonsten zeigte sich der Hastedter TSV  offensiv mehr als harmlos. Freilich war auch die Vorstellung des SVL nicht dazu angetan, die bei Regen und Wind frierenden Zuschauer zu erwärmen. „Wir brachten einfach zu wenig Tempo in unser Spiel“ analysierte Heiko Schröder treffend nach dem Schlusspfiff.

In der 14. Minute erlief Henning Diers eine weit segelnde Vorlage von Bastian Wendorff, überlistete anschließend den zu spät herausstürzenden HTSV-Keeper per Kopfballheber und schob das Leder zum 1:0 über die Linie. Weiterhin klar tonangebend versäumte es die Schröder-Truppe währenddem ihre klare Dominanz zählbar auszubauen. Deswegen mussten sich die Besucher bis zur 40. Minute gedulden: Einen abgefälschten Schuss von Björn Wolf befördert Henning Diers im Nachsetzen aus Nahdistanz zum 2:0 über die Linie.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie unverändert, der abstiegsgefährdete HTSV war weiterhin nur darauf bedacht, sein Gastspiel im SFZ mit einem ordentlichen Resultat zu beenden. Freilich half ihm dabei mehrfach Fortuna: Ein Kopfball von Henning Diers klatschte gegen den Pfosten, ein Schlenzer von Bastian Wendorff strich knapp am HTSV-Kasten vorbei während ein gewaltiger Distanzschuss von Stephan Claespeter nur knapp sein Ziel verfehlte. Absolut chanchenlos blieb der Gäste-Keeper allerdings in der 57. Minute, als Bastian Wendorff einen 16m-Freistoß von der Strafraumgrenze zentimetergenau zum 3:0 ins Netz zirkelte.

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SV Türkspor II- SV Lemwerder 2:1

Den Sprung auf Platz drei verpasst


17
Schach

 

7
Albert

Nominelle Aufstellung: Thorben Kuhn, Bastian Wendorff, Marco Paes, Matthias Schulze, Dirk Klaassen (ab 67. Minute Yassin Bouguern), Henning Diers, York Nagler, Tim Kruse-Heidler, Björn Wolf (ab 67. Minute Jonas Hanke), Frank Schach, Eddi Albert (ab 46. Minute Björn Swyter).

Tore: 1:0 (4.), 1:1 Marco Paes (87.), 2:1 (90.+).

Schiedsrichter Georg Trebin leitete dieses Spiel auf einem extrem miserablen Platz  - bis auf seine äußerst strittige Entscheidung in der Nachspielzeit - fast fehlerfrei.  

 10
Wolf

11
D.Klaassen

16
Diers

8
Nagler

2
K.-Heidler

4
Paes

3
Schulze

6
Wendorff

1
Kuhn


Die Schlussphase war eigentlich bezeichnend für den gesamten Verlauf dieser Partie. 180 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit wuchtete Marco Paes eine präzise Hereingabe (diese hatten aufseiten des SVL freilich generellen Seltenheitswert) von Björn Swyter per Kopf zum durchaus verdienten 1:1 in die Maschen (87.). Vier Minuten später - also bereits in der Zugabe - attackierte Matthias Schulze seinen Gegenspieler im Laufduell relativ ungeschickt, dieser stürzte theatralisch und Schiedsrichter Trebin zeigte auf den ominösen Punkt. Im Kreis der mitgereisten SVL-Fans herrschte freilich Einigkeit: Diesen Elfmeter konnte man, musste man jedoch keineswegs zwingend pfeifen. Das war dem Gastgeber natürlich völlig wurscht: Zwar ahnte Thorben Kuhn die Ecke und war mit einer Hand auch noch am Spielgerät, doch letztlich konnte er den 2:1 Siegtreffer für den SVT nicht verhindern.

So unerfreulich das Spiel für den SVL endete, so misslich begann es auch. Schon in der 4. Minute verpennte die zu diesem Zeitpunkt noch halbwach wirkende Defensive einen weit und lang segelnden Ball. Der Gastgeber nahm dieses Geschenk an und markierte mit einem unhaltbaren Kopfball das 1:0. Freilich entwickelte sich nach diesem Paukenschlag auf dem mit Löchern übersäten Nebenplatz am Burgwall-Stadion eine ausgeglichene, spielerisch indes mehr als dürftige Begegnung. Allerdings hatte die Truppe von Heiko Schröder auf dem holprigen Geläuf wesentlich mehr Probleme (Abspielfehler en masse) als die scheinbar an diesen höckerigen Untergrund gewöhnten Hausherren.

Dennoch kam der SVL zu Möglichkeiten: Björn Wolf jagte eine Flanke von Tim Kruse-Heidler am Tordreieck vorbei (15.), während der Kopfball von Frank Schach durch einen SVT-Verteidiger auf der Linie abgewehrt wurde (37.). Allerdings hatte auch die Elf des an der Außenlinie stets wild und lautstark gestikulierenden Fetih Koser ihre Gelegenheiten. Zunächst parierte Thorben Kuhn seine Elf mit zwei Glanzparaden vor dem 2:0 (40.) und nur wenig später klatschte ein Distanzschuss an das obere Aluminium seines Gehäuses (41.). Nach dem Seitenwechsel bewahrte der SVL-Keeper seine Elf mit zwei Blitzreaktionen (62.) noch einmal vor einem höheren Rückstand. Kennzeichnend für die Angriffsschwäche des im Mittelfeld durchaus dominanten SVL war indes, dass die Truppe im zweiten Abschnitt erstmals nach 74 Minuten (!) gefährlich vor dem SVT-Kasten auftauchte: Der Schuss von Frank Schach war jedoch zu unplatziert. Und dann kam eben jene Schlussphase...!


Das nächste Pflichtspiel findet am kommenden Dienstag (3. Juni) statt. Ab 19.45 Uhr bestreitet die Truppe von Heiko Schröder ihr Presse-Cupspiel (3. Runde) beim ASV Ihlpohl. Siehe HIER

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ASV Ihlpohl - SV Lemwerder 5:3 (1:1) nach Elfmeterschießen

 Zwei Missgeschicke beim Elfmeterschießen!   


18
Souloglu

Nominelle Aufstellung:
Thorben Kuhn, Peter Schmiech, Tim Kruse-Heidler, Marco Paes, Thomas Troschke, Dirk Klaassen, Hennig Diers, Martin Müller, Eddi Albert (ab 66. Bastian Wendorff), Björn Wolf, Seifi Souloglu (ab 81. Yassin Bouguern).

Tore in der regulären Spielzeit: 0:1 Henning Diers (Strafstoß/38.), 1:1(70.).

Elfmeterschießen: 1:2 Marco Paes, 2:2, Björn Wolf verschießt, 3:2, 3:3 Peter Schmiech, 4:3, Thomas Troschke verschießt, 5:3.

 7
Albert

10
Wolf

8
Troschke

11
D.Klaasen

16
Diers

9
Müller

2
Kr.-Heidler

4
Paes

22
Schmiech

1
Kuhn

Elfmeterschießen als Entscheidungsfindung ist für alle aktiv Beteiligen stets ein ganz spezifisches Lotteriespiel. Folgerichtig beobachtet auch in der Drittrundenpartie des Super-Presse-Cups zwischen dem ASV Ihlpohl (Aufsteiger aus der Kreisliga Osterholz) und unserer Mannschaft, die nach regulärer Spielzeit beim Stand von 1:1 abgepfiffen wurde. Als Björn Wolf von jenem ominösen Punkt den Innenpfosten anvisierte und Thomas Troschke das Leder über die Querlatte jagte, war diese Begegnung allerdings entschieden und der Gastgeber im Achtelfinale. Dennoch kann man der Truppe von Heiko Schröder überhaupt keinen Vorwurf machen, zumal sie wieder einmal mit personellen Problemen zu kämpfen hatte. Infolgedessen musste der SVL-Coach mit Peter Schmiech, Martin Müller und Thomas Troschke gleich drei Aktive aus der Ü32 in sein Team einbauen.

Um eventuellen Missverständnissen freilich vorzubeugen: Das Oldie-Trio lieferte eine absolut zufrieden stellende Vorstellung. Vor allem „Pepe“ Schmiech dirigierte als „letzter Mann“ die Abwehr mit all seiner Routine, deswegen kam der Gastgeber auch nur zu wenigen klaren Möglichkeiten. Erstmals konnte Heiko Schröder Neuzugang Seifi Souloglu in einem Pflichtspiel aufbieten. Zumindest ansatzweise zeigte der 24jährige Grieche, dass er durchaus eine Verstärkung für die SVL-Truppe werden kann. Die spektakulärste Szene der gesamten Partie ging indes auf das Konto von Tim Kruse-Heidler. Entschlossen tankte er sich in der 38. Minute gleich an mehreren ASV-Abwehrspielern vorbei und konnte letztlich nur noch durch eine Regelwidrigkeit am erfolgreichen Abschluss gehindert. Den fälligen Strafstoß verwandelte Henning Diers ganz sicher zur 1:0 Führung für den SVL.

Nach dem Seitenwechsel drängte der Gastgeber vehement auf den Ausgleich. Doch erst in der 70. Minute durften die Hausherren den - indes nicht unverdienten - Ausgleich bejubeln. Ein Heber von der Strafraumgrenze - sprich „Bogenlampe“ - senkte sich über den möglicherweise etwa zu weit vor seinem Gehäuse postierten SVL-Keeper Thorben Kuhn ins Netz. Und dadurch wurde das Elfmeterschießen erforderlich...


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SV Lemwerder - SV Werder Bremen IV 1:5

Ein völlig verkorkster Saisonabschluss!

5
Bouguern

7
Albert

Nominelle Aufstellung:
Thorben Kuhn (ab 46. Minute Kenny Frevel), Peter Schmiech, Matthias Schulze (ab 46. Jonas Hanke), Tim Kruse-Heidler, Bastian Wendorff, Henning Diers, York Nagler, Dirk Klaassen, Björn Wolf, Yassin Bouguern (ab 46. Minute Norman Stamer), Eddi Albert. Tore: 0:1 (8.); 0:2 (32.), 0:3 (45.). 0:4 (50.), 0:5 (64.), 1:5 Björn Wolf (77.).

Rund 100 Zuschauer (inkl. SVL-Vorstandsmitglieder) waren beim letzten Heimspiel 2007/08 der Bezirksligamannschaft anwesend.

10
Wolf

6
Wendorff

16
Diers

8
Nagler

11
D.Klaassen

3
Schulze

2
Kr.-Heidler

22
Schmiech

1
Kuhn

Die Mannschaft in grün-weiß musste und wollte unbedingt, während die Mannschaft in rot ganz offensichtlich nichts mehr aufzubieten hatte.

Derartige (oder so ähnliche) Statements waren im Kreis der SVL-Fans das meistgehörte Fazit nach der 1:5 Heimniederlage unserer völlig ausgelaugt wirkenden Truppe. Zweifellos reflektierten diese Stellungnahmen exakt die vorher gesehenen 90 Minuten. Denn der beim Anpfiff immer noch abstiegsbedrohten SV Werder  dominierte kämpferisch und spielerisch eindeutig das Spielgeschehen. Wäre nicht die 77. Minute gewesen, hätte man durchaus von einem Debakel für die Schützlinge von SVL-Coach Heiko Schröder sprechen können. Zu jenem Zeitpunkt setzte sich nämlich Eddi Albert erstmals im Zweikampf durch und seine präzise Hereingabe von der rechten Seite brauchte der freistehende Björn Wolf nur noch zum „Ehrentreffer“ über die Linie zu schieben.

Eigentlich hätten die von der ersten Sekunde an sichtbar entschlossenen Werder-Angriffe das SVL-Team sofort wachrütteln müssen. Das Gegenteil war indes der Fall. Zunächst konnte Thorben Kuhn einen gefährlichen, kurz vor ihm aufspringenden Distanzschuss mit einer Blitzreaktion noch um den Pfosten lenken (6.). Doch wenig später (8.) war der SVL-Keeper machtlos, als seine Vorderleute eine Hereingabe nicht aus der Gefahrenzone befördern konnten und ein Werder-Angreifer das Leder irgendwie aus dem Gewühl heraus zum 0:1 über die Linie stocherte. Absolut bezeichnend indes die 32. Minute. Mit einem simplen Querpass wurde die SVL-Defensive zum wiederholten Mal ausgehebelt und der anschließende Flachschuss markierte das 0:2. Ob die Attacke von Bastian Wendorff in der 45. Minute wirklich strafstoßwürdig war, blieb in der Zuschauerkulisse heftig umstritten. Freilich ließen sich die Grün-Weißen dieses höchstwahrscheinliche Schiri-Geschenk nicht entgehen und bauten kurz vor dem Pausenpfiff ihren Vorsprung auf 0:3 aus (45.).

Nach dem Seitenwechsel erwarteten die einheimischen Zuschauer eine Trotzreaktion ihrer Elf. Diese Hoffnung wurde allerdings schnell getrübt, denn bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte der SV Werder auf 0:4 (50.). Doch es kam noch schlimmer: Ein fulminanter und für den eingewechselten Kenny Frevel unhaltbarer Distanzschuss bedeutete in der 64. Minute sogar das 0:5. Nach dem 1:5 durch Björn Wolf hatte der allein vor dem Werder-Gehäuse auftauchende Norman Stamer sogar noch die Möglichkeit zu einer weiteren Ergebniskosmetik (78.).

Seinen Schuss konnte der SVW-Schlussmann jedoch abwehren, deswegen blieb es letztlich beim für den SVL wenig erfreulichen Schlussakkord.

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